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Gesetz zur Änderung des Landesnaturschutzgesetzes und anderer Vorschriften
- Schleswig-Holstein -
Vom 27. Mai 2016
(GVOBl. Schl.-H. Nr. 7 vom 23.06.2016 S. 162)
Der Landtag hat das folgende Gesetz beschlossen:
Artikel 1
Änderung des Landesnaturschutzgesetzes 1
Das Landesnaturschutzgesetz vom 24. Februar 2010 (GVOBl. Schl.-H. S. 301, ber. S. 486), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2011 (GVOBl. Schl.-H. S. 225), wird wie folgt geändert:
1. Das Inhaltsverzeichnis wird wie folgt geändert:
a) Die Angabe zu § 1 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 1 Regelungsgegenstand dieses Gesetzes; Verwirklichung der Ziele | " § 1 Regelungsgegenstand dieses Gesetzes; Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt" |
b) Der Angabe zu § 2 wird das Wort "; Datenschutzregelung" angefügt.
c) In der Angabe zu § 6 werden nach dem Wort "Landschaftsprogramm" die Worte "und Landschaftsrahmenpläne" eingefügt.
d) Die Angabe zu § 7 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 7 Landschaftspläne | " § 7 Landschaftspläne und Grünordnungspläne" |
e) Nach der Angabe " § 11 Verfahren" wird die Angabe " § 11a Besondere Vorschriften für den Abbau von oberflächennahen Bodenschätzen, Abgrabungen und Aufschüttungen" eingefügt.
f) Die Angabe unter Kapitel 4 Abschnitt I erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Geschützte Teile von Natur und Landschaft | "Biotopverbund; geschützte Teile von Natur und Landschaft" |
g) Vor der Angabe " § 12 Erklärung zum geschützten Teil von Natur und Landschaft" wird die Angabe " § 12 Biotopverbund" eingefügt.
h) Die Angabe zum bisherigen § 12 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 12 Erklärung zum geschützten Teil von Natur und Landschaft | " § 12a Erklärung zum geschützten Teil von Natur und Landschaft" |
i) In der Angabe zu § 19 werden nach dem Wort "Erlass" die Worte "oder zur Änderung" eingefügt.
i) In der Angabe zu § 22 werden nach dem Wort "Gebiete" ein Komma und das Wort "Erhaltungsziele" eingefügt.
k) Die Angabe " § 27a Gehölzpflege" wird gestrichen.
l) Die Angabe " § 28a Horstschutz" wird durch die Angabe " § 28b Horstschutz" ersetzt.
m) Vor der Angabe " § 28b Horstschutz" wird die Angabe " § 28a Bewirtschaftungsvorgaben" eingefügt.
n) Nach der Angabe " § 28b Horstschutz" wird die Angabe " § 28c Verbot des Anlockens und Fütterns von Wölfen" eingefügt.
o) Die Angabe zu § 31 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 31 Sperren von Wegen in der freien Landschaft | " § 31 Sperren von Wegen und Grundflächen in der freien Landschaft" |
p) Die Angabe " § 64 Bestehende Landschaftsplanungen" wird gestrichen.
q) Nach der Angabe " § 64 Bestehende Landschaftsplanungen" werden die Angaben " § 65 Bauliche Anlagen im Schutzstreifen an Gewässern" sowie " § 66 Übergangsvorschrift für arten- und strukturreiches Dauergrünland" angefügt.
2. § 1 wird wie folgt geändert:
a) In der Überschrift werden die Worte "Verwirklichung der Ziele" durch die Worte "Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt" und die Angabe " § 2 BNatSchG" durch die Angabe " § 1 BNatSchG" ersetzt.
b) In Absatz 1 Satz 1 werden nach dem Klammerzusatz "(BGBl. I S. 2542)" die Worte ", zuletzt geändert durch Artikel 4 Absatz 100 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), Zuständigkeiten und Ressortbezeichnungen ersetzt durch Artikel 421 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474)," eingefügt.
c) Absatz 2 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(2) Der Schutz der Natur und Landschaft auf privaten Flächen berücksichtigt den besonderen Wert des privaten Eigentums und der sich daraus ergebenden Verantwortung für die Erreichung der in § 1 BNatSchG genannten Ziele. | "(2) Über § 1 Absatz 2 BNatSchG hinaus ist zur dauerhaften Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt darauf hinzuwirken, dass bei der Nutzung von Natur und Landschaft durch Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie im Rahmen von Freizeitaktivitäten wildlebende Tiere und Pflanzen sowie ihre Lebensgrundlagen nur soweit beeinträchtigt werden, wie es für den beabsichtigten Zweck unvermeidlich ist." |
3. § 2 wird wie folgt geändert:
a) Die Überschrift erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 2 Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse, vertragliche Vereinbarungen, Zusammenarbeit der Behörden; einheitlicher Ansprechpartner (zu § 3 Abs. 1, 2 und 3 sowie § 39 Abs. 4 BNatSchG) | " § 2 Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse, vertragliche Vereinbarungen, Zusammenarbeit der Behörden; einheitlicher Ansprechpartner; Datenschutzregelung (zu § 3 Absatz 1, 2 und 3, §§ 8 und 9, §§ 20 bis 22, § 30 Absatz 4-, § 32 Absatz 5 sowie § 39 Absatz 4 BNatSchG)" |
b) Absatz 4
(4) Die unteren Naturschutzbehörden können mit Zustimmung der obersten Naturschutzbehörde durch Verordnung Einzelaufgaben ihres Zuständigkeitsbereiches nach diesem Gesetz auf die in ihrem Bezirk liegenden Ämter oder amtsfreien Gemeinden übertragen, wenn
- ein Amt oder eine amtsfreie Gemeinde dies beantragt hat,
- geeignetes Fachpersonal vorhanden ist unddies für die Erledigung der Aufgaben wirtschaftlicher und zweckmäßiger ist.
wird gestrichen. Die bisherigen Absätze 5 bis 7 werden Absätze 4 bis 6.
c) In denn neuen Absatz 4 wird der Verweis " § 11 Abs. 9 und 10" durch " § 11 Absatz 7 und 8" ersetzt.
d) Absatz 5 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(5) Abweichend von § 3 Abs. 3 BNatSchG haben die Naturschutzbehörden bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege vorrangig zu prüfen, ob der Zweck mit angemessenem Aufwand auch durch vertragliche Vereinbarungen erreicht werden kann. | "(5) Abweichend von § 3 Absatz 3 BNatSchG können die Naturschutzbehörden bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege prüfen, ob der Zweck mit angemessenem Aufwand auch durch vertragliche Vereinbarungen erreicht werden kann." |
e) Nach Absatz 6 wird folgender Absatz 7 angefügt:
"(7) Die Naturschutzbehörden sowie Beauftragte der Naturschutzbehörden dürfen zur Arten- und Biotopkartierung, bei der Aufstellung von Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplänen für Natura 2000-Gebiete, bei der Vorbereitung der Biotopverbund- und Landschaftsplanung, zur Eintragung in das Naturschutzbuch und für den Erlass von allgemeinverbindlichen Regelungen wie den Erlass von Schutzverordnungen und Artenschutzprogrammen Namen, Anschriften und Geburtsdaten der Betroffenen und Angaben zur Lage, Größe, Beschaffenheit sowie zu Eigentums- und Nutzungsverhältnissen der betroffenen Grundstücke erheben und weiterverarbeiten. Sind Daten bei anderen öffentlichen Stellen oder innerhalb einer öffentlichen Stelle bei einer anderen organisatorischen Gliederung für andere Zwecke erhoben worden, dürfen die Naturschutzbehörden diese Daten für die in Satz 1 genannten Zwecke erheben und verarbeiten."
f) Nach Absatz 7 wird folgender Absatz 8 angefügt:
"(8) Die Organe, Behörden und sonstigen Stellen der Träger öffentlicher Verwaltung sollen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die Ziele des Naturschutzes mit verwirklichen. Dabei soll die Aus- und Fortbildung im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes besondere Berücksichtigung finden."
4. § 3 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 3 Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (zu § 5 BNatSchG) (1) Abweichend von § 5 Abs. 2 Nr 6 letzter Halbsatz BNatSchG ist eine Dokumentation über den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln nach Maßgabe des landwirtschaftlichen Fachrechts zu führen. (2) Abweichend von § 5 Abs. 2 BNatSchG kann die oberste Naturschutzbehörde durch Verordnung die Grundsätze der guten fachlichen Praxis nach § 5 Abs. 2 Nr. 3 und 5 BNatSchG näher konkretisieren. (3) Abweichend von § 5 Abs. 3 BNatSchG richtet sich die forstliche Nutzung des Waldes unbeschadet sonstiger Rechtsvorschriften nach den forstrechtlichen Rechtsvorschriften. (4) Abweichend von § 5 Abs. 4 BNatSchG richtet sich die fischereiwirtschaftliche Nutzung der oberirdischen Gewässer unbeschadet sonstiger Rechtsvorschriften nach den fischereirechtlichen Rechtsvorschriften. | " § 3 Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (zu § 5 BNatSchG) Abweichend von § 5 Absatz 2 BNatSchG kann die für Naturschutz und Landwirtschaft zuständige oberste Landesbehörde durch Verordnung die Grundsätze der guten fachlichen Praxis nach § 5 Absatz 2 BNatSchG unter besonderer Beachtung der Nachhaltigkeit der Nutzung, des Gewässerschutzes und der Erhaltung der Biodiversität näher konkretisieren. Die Vorschriften des landwirtschaftlichen Fachrechts bleiben unberührt." |
5. § 3a wird wie folgt geändert:
a) Satz 2 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Die oberste Naturschutzbehörde stellt dazu den Jagd- und Artenschutzbericht auf und schreibt dabei die roten Listen fort. | "Die oberste Naturschutzbehörde stellt dazu einen Bericht zur biologischen Vielfalt auf." |
b) Es wird folgender neuer Satz 3 angefügt:
"Die zuständige Naturschutzbehörde schreibt die Roten Listen fort."
6. § 4 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 4 Begriffsbestimmungen (zu § 7 Abs. 1 Nr. 7 BNatSchG) Die Europäischen Vogelschutzgebiete in Schleswig-Holstein sind in der Anlage zu diesem Gesetz aufgelistet. Die Anlage ist Bestandteil dieses Gesetzes. | " § 4 Begriffsbestimmungen (zu § 7 Absatz 1 Nummer 6 und 7 BNatSchG) (1) Die in Schleswig-Holstein zu besonderen Schutzgebieten im Sinne von Artikel 4 Absatz 4 der Richtlinie 92/43/EWG 2 erklärten Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung sind in der Anlage 1 zu diesem Gesetz aufgelistet. Die Anlage 1 ist Bestandteil dieses Gesetzes. (2) Die nach der Richtlinie 2009/147/EG 3 zu Europäschen Vogelschutzgebieten erklärten Gebiete sind in der Anlage 2 zu diesem Gesetz aufgelistet. Die Anlage 2 ist Bestandteil dieses Gesetzes." |
7. § 5 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1
(1) Abweichend von §§ 9 Abs. 2 Satz 2, 10 Abs. 2 Satz 2 sowie 11 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 2 BNatSchG erfolgen Darstellung und Begründung der konkretisierten Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege und der ihrer Verwirklichung dienenden Erfordernisse und Maßnahmen ausschließlich im Landschaftsprogramm und in Landschaftsplänen.
wird aufgehoben.
b) Absatz 2 wird neuer Absatz 1 und erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(2) Unbeschadet § 9 Abs. 3 Satz 3 BNatSchG wird die oberste Naturschutzbehörde ermächtigt, durch Verordnung für das Landschaftsprogramm und die Landschaftspläne das Nähere über die formalen und inhaltlichen Anforderungen, die Berücksichtigungs- und Begründungspflicht gemäß § 9 Abs. 5 BNatSchG, das Verfahren, die Beteiligung und Mitwirkung, die Bekanntgabe der Pläne sowie die Notwendigkeit ihrer Fortschreibung zu regeln. | "(1) Unbeschadet § 9 Absatz 3 BNatSchG wird die oberste Naturschutzbehörde ermächtigt, durch Verordnung für die Pläne nach § 9 Absatz 2 Satz 2 BNatSchG das Nähere über die formalen und inhaltlichen Anforderungen, die Berücksichtigungs- und Begründungspflicht gemäß § 9 Absatz 5 BNatSchG, das Verfahren, die Beteiligung und Mitwirkung, die Bekanntgabe der Pläne sowie die Notwendigkeit ihrer Fortschreibung zu regeln." |
c) Es wird folgender Absatz 2 angefügt:
"(2) Für Landschaftsrahmen- und Grünordnungspläne, für die § 64 in der bis zum 23. Juni 2016 geltenden Fassung Anwendung fand, gelten die Vorschriften dieses Gesetzes."
8. § 6 wird wie folgt geändert:
a) In der Überschrift werden nach dem Wort "Landschaftsprogramm" die Worte "und Landschaftsrahmenpläne" eingefügt.
b) Absatz 1
(1) Abweichend von § 10 Abs. 2 Satz 1 BNatSchG ist ein Landschaftsprogramm aufzustellen. § 10 Abs. 2 Satz 2 BNatSchG gilt nicht.
wird aufgehoben.
c) Die Absätze 2 bis 4 werden Absätze 1 bis 3.
d) In Absatz 1 Satz 1 werden nach dem Wort "Landschaftsprogramms" die Worte "und der Landschaftsrahmenpläne" eingefügt.
e) In Absatz 2 Satz 2 werden nach dem Wort "Landschaftsprogramm" die Worte "oder in den Landschaftsrahmenplänen" eingefügt.
f) In Absatz 3 werden die Worte "Das Landschaftsprogramm wird" durch die Worte "Landschaftsprogramm und Landschaftsrahmenpläne werden" sowie im zweiten Halbsatz die Worte "es wird" durch die Worte "sie werden" ersetzt.
9. § 7 wird wie folgt geändert:
a) Die Überschrift erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 7 Landschaftspläne (zu § 11 BNatSchG) | " § 7 Landschaftspläne und Grünordnungspläne (zu § 11 BNatSchG)" |
b) Absatz 1 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(1) Abweichend von § 11 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 2 BNatSchG werden die für die örtliche Ebene konkretisierten Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege unter Beachtung des Landschaftsprogramms von den Gemeinden für ihr Gebiet ausschließlich in Landschaftsplänen dargestellt. Diese bestehen aus einem Grundlagen- und einem Planungsteil. Um Naturräumen gerecht zu werden und gemeindeübergreifende Planungen zu erleichtern, können mehrere Gemeinden einen gemeinsamen Landschaftsplan aufstellen. | "(1) Landschaftspläne und Grünordnungspläne bestehen aus einem Grundlagen- und einem Planungsteil. Um Naturräumen gerecht zu werden und gemeindeübergreifende Planungen zu erleichtern, können mehrere Gemeinden einen gemeinsamen Landschaftsplan aufstellen." |
c) In Absatz 2 werden nach dem Wort "Landschaftspläne" die Worte "und Grünordnungspläne" eingefügt.
d) Absatz 3 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(3) Landschaftspläne werden nach Abwägung von den aufstellenden Gemeinden beschlossen. Die Landschaftspläne sind mit den Nachbargemeinden abzustimmen. Die Gemeinden beteiligen bei der Aufstellung der Landschaftspläne die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die Naturschutzbehörden, die nach § 3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes vom 15. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2816), zuletzt geändert durch Artikel 15 des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. 1 S. 2585), anerkannten Naturschutzvereinigungen, die auf örtlicher Ebene tätigen Naturschutzvereine und die Öffentlichkeit. Landschaftspläne sind bekannt zu machen. | "(3) Landschaftspläne und Grünordnungspläne werden von den aufstellenden Gemeinden beschlossen. Die Pläne sind mit den Nachbargemeinden abzustimmen. Die Gemeinden beteiligen bei der Aufstellung die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die Naturschutzbehörden, die nach § 3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. April 2013 (BGBl. I S. 753), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 52 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), vom Land anerkannten Naturschutzvereinigungen, die auf örtlicher Ebene tätigen Naturschutzvereine und die Öffentlichkeit. Landschaftspläne und Grünordnungspläne sind bekannt zu machen." |
10. § 8 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 8 Eingriffe in Natur und Landschaft (zu § 14 BNatSchG) Abweichend von § 14 Abs. 2 BNatSchG sind ebenfalls nicht als Eingriffe anzusehen:
| " § 8 Eingriffe in Natur und Landschaft (zu § 14 BNatSchG) (1) Eingriffe im Sinne von § 14 Absatz 1 BNatSchG können insbesondere sein:
(2) Abweichend von § 14 Absatz 2 BNatSchG sind ebenfalls nicht als Eingriffe anzusehen
|
11. § 9 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 3 werden hinter dem Wort "zugelassen" die Worte "oder durchgeführt" eingefügt.
b) Absatz 4
(4) Abweichend von § 15 Abs. 3 Satz 2 BNatSchG ist zusätzlich vorrangig zu prüfen, ob Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auch durch die Aufwertung nicht landwirtschaftlich genutzter Flächen erbracht werden können. Die Flächeninanspruchnahme von landwirtschaftlich genutzten Flächen soll im Rahmen der Gesamtkompensation auch bei Eingriffen auf höherwertigen Flächen möglichst nicht größer als diejenige für den Eingriff sein.
wird gestrichen, die bisherigen Absätze 5 bis 7 werden Absätze 4 bis 6.
c) In Absatz 4 Satz 1 wird der Verweis " § 11 Abs. 2 und 3" durch " § 11 Absatz 2 und § 11a" ersetzt.
d) In Absatz 4 Satz 2 werden nach dem Wort "ist" die Worte "abweichend von § 15 Absatz 6 Satz 6 BNatSchG" ergänzt.
e) In Absatz 5 Satz 2 wird das Wort "zwei" durch das Wort "drei" ersetzt.
f) Absatz 6 wird wie folgt geändert:
aa) Im Einleitungssatz wird der Wortlaut "Die Landesregierung wird ermächtigt, hinsichtlich der folgenden Nummern 2 und 3 auch abweichend von einer Verordnung nach § 15 Abs. 7 Satz 2 BNatSchG" durch den Wortlaut "Abweichend von § 15 Absatz 7 Satz 2 BNatSchG wird die Landesregierung ermächtigt, hinsichtlich der folgenden Nummern 2 und 3 auch abweichend von einer Verordnung nach § 15 Absatz 7 Satz 1 BNatSchG" ersetzt.
bb) Am Ende der Nummer 2 wird das Wort "und" gestrichen.
cc) In Nummer :3 werden die Worte "abweichend zu" durch die Worte "abweichend von" und der Punkt durch ein Komma ersetzt.
dd) Folgende Nummer 4 wird angefügt:
"4. zu Art und Form der in das Kompensationsverzeichnis nach § 17 Absatz 6 BNatSchG aufzunehmenden Daten einschließlich ihrer Weiterverarbeitung und Veröffentlichung."
g) Nach Absatz 6 wird folgender Absatz 7 angefügt:
"(7) Abweichend von § 15 Absatz 7 Satz 1 und 2 BNatSchG wird die oberste Naturschutzbehörde ermächtigt, durch Verordnung die Anerkennung von Agenturen zu regeln, die - auch im Auftrag Dritter - Kompensationsmaßnahmen durchführen, für deren Unterhaltung und dauerhafte Sicherung sorgen sowie Kompensationsmaßnahmen oder hierfür geeignete Flächen bevorraten und vertreiben. Die Agenturen müssen landesweit tätig sein und sich verpflichten, die Weisungen der obersten Naturschutzbehörde zu befolgen. Die Eingriffsverursachenden können ihre Kompensationsverpflichtung mit befreiender Wirkung entgeltlich auf eine anerkannte Agentur übertragen."
12. § 11 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2
(2) Über die Genehmigung für den Abbau von oberflächennahen Bodenschätzen, Abgrabungen und Aufschüttungen entscheidet die zuständige Naturschutzbehörde (§ 17 Abs. 1 letzter Halbsatz BNatSchG). Mit dem Antrag gelten alle nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften für die Gewinnung von oberflächennahen Bodenschätzen, für Abgrabungen oder Aufschüttungen erforderlichen Anträge auf behördliche Zulassungen oder Anzeigen als gestellt; die Frist des § 9 Abs. 2 des Denkmalschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 676, ber. 1997 S. 360), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 904), beginnt mit dem Eingang der Anfrage bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde zu laufen. Die zuständige Naturschutzbehörde hat die nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen Zulassungen anderer Behörden einzuholen und gleichzeitig mit ihrer Genehmigung auszuhändigen. Versagt eine andere Behörde, die nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften dazu befugt ist, ihre Zulassung, teilt sie dies unter Benachrichtigung der zuständigen Naturschutzbehörde der Antragstellerin oder dem Antragsteller durch schriftlichen Bescheid unmittelbar mit. Die Vorschriften dieses Absatzes gelten nicht für Planfeststellungsverfahren und für Genehmigungen nach § 31 Abs. 3 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes vom 27. September 1994 (BGBl. I S. 2705), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2723). Eine Genehmigung für
- die Gewinnung von Kies, Sand, Ton, Steinen oder anderen selbstständig verwertbaren Bodenbestandteilen (oberflächennahe Bodenschätze) oder
- andere Abgrabungen sowie Aufschüttungen, Auf- oder Abspülungen oder das Auffüllen von Bodenvertiefungen
ist nur erforderlich, wenn die betroffene Bodenfläche größer als 1.000 m2 ist oder die zu verbringende Menge mehr als 30 m3 beträgt. Eine Genehmigung ist auch nicht erforderlich für die Gewinnung von Bodenschätzen, die nach den Vorschriften des Bundesberggesetzes vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1310), zuletzt geändert durch Artikel 15a des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), eines zugelassenen Betriebsplans bedarf, wenn die Zulassung im Einvernehmen mit der zuständigen Naturschutzbehörde erfolgt. § 34 BNatSchG bleibt unberührt.
wird gestrichen. Die bisherigen Absätze 3 und 4 werden zu Absätzen 2 und 3.
b) Absatz 5
(5) Abweichend von § 17 Abs. 3 Satz 3 und 4 sowie Abs. 11 BNatSchG
- gilt die, Genehmigung der beantragten Eingriffe als erteilt und gelten die zur Durchführung des § 15 BNatSchG in Verbindung mit § 9 Abs. 2 erforderlichen Entscheidungen und Maßnahmen als getroffen, wenn die zuständige Naturschutzbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Eingang des vollständigen Antrages entschieden hat; dies gilt nicht in Verfahren, die aufgrund ihres Umfanges, wegen notwendiger Beteiligung Dritter oder wegen besonderer Schwierigkeiten eines längeren Prüfungs- und Entscheidungszeitraums bedürfen; die zuständige Naturschutzbehörde teilt dies vor Ablauf der in Halbsatz 1 genannten Frist der Antragstellerin oder dem Antragsteller unter Angabe der Gründe mit;
- kann die zuständige Naturschutzbehörde auf Antrag durch Vorbescheid die Erfüllung einzelner Anforderungen des § 15 BNatSchG in Verbindung mit § 9 Abs. 2 feststellen oder einzelne zur Durchführung des § 15 BNatSchG in Verbindung mit § 9 Abs. 2 erforderliche Entscheidungen oder Maßnahmen treffen, sofern die Auswirkungen des geplanten Eingriffs ausreichend beurteilt werden können; der Vorbescheid gilt drei Jahre; er kann auch wiederholt jeweils bis zu einem Jahr, in besonderen Fällen bis zu zwei Jahren, verlängert werden; er kann rückwirkend verlängert werden, wenn der Antrag vor Fristablauf eingegangen ist.
wird gestrichen. Die bisherigen Absätze 6 bis 12 werden zu Absätzen 4 bis 10.
c) In Absatz 4 wird Satz 1
Abweichend von § 17 Abs. 4 und 11 BNatSchG gelten die Angaben als vollständig, wenn die zuständige Naturschutzbehörde nicht innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages nach § 17 Abs. 3 Satz 2 BNatSchG weitere Unterlagen nachfordert.
gestrichen.
d) In Absatz 8 Satz 6 (neu) werden die Worte "eines halben Jahres" durch die Worte "von zwölf Monaten" ersetzt.
e) Absatz 9 wird wie folgt geändert:
aa) Satz 3 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Absatz 5 Nr. 2 Halbsatz 3 und 4 gelten entsprechend. | "Die Eingriffsgenehmigung kann auf schriftlichen Antrag auch wiederholt jeweils bis zu einem Jahr, in besonderen Fällen bis zu zwei Jahren, verlängert werden; sie kann rückwirkend verlängert werden, wenn der Antrag vor Fristablauf bei der für die Eingriffsgenehmigung zuständigen Behörde eingegangen ist." |
bb) Nach Satz 3 wird folgender Satz 4 angefügt:
"Die nach Satz 3 zuständige Behörde kann den Verursacher oder die Verursacherin verpflichten, bei einer Unterbrechung den Eingriff in dem bis dahin vorgenommenen Umfang zu kompensieren."
f) In Absatz 10 wird die Angabe "Artikel 1 des Gesetzes vom 17. August 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 426)" durch die Angabe "Artikel 5 des Gesetzes vom 19. Januar 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 89), Ressortbezeichnungen zuletzt ersetzt durch Verordnung vom 16. März 2015 (GVOBl. Schl.-H. S. 96)" ersetzt.
13. Nach § 11 wird folgender neuer § 11a eingefügt:
" § 11a Besondere Vorschriften für den Abbau von oberflächennahen Bodenschätzen, Abgrabungen und Aufschüttungen
(zu § 17 Absatz 1, 3 und 4, § 15 Absatz 5 und § 18 Absatz 3 BNatSchG)
(1) Über die Eingriffsgenehmigung für
entscheidet gemäß § 17 Absatz 1 letzter Halbsatz BNatSchG, auch abweichend von § 18 Absatz 3 BNatSchG, die zuständige Naturschutzbehörde. Abweichend von § 15 Absatz 5 BNatSchG darf der Eingriff über § 9 Absatz 3 hinaus auch dann nicht zugelassen werden, wenn ihm bodenschutzrechtliche Regelungen entgegenstehen.
(2) Abweichend von § 17 Absatz 3 Satz 3 und 4 BNatSchG gilt die Genehmigung der beantragten Eingriffe als erteilt und gelten die zur Durchführung des § 15 BNatSchG in Verbindung mit § 9 Absatz 2 erforderlichen Entscheidungen und Maßnahmen als getroffen, wenn die zuständige Naturschutzbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Eingang des vollständigen Antrages entschieden hat; dies gilt nicht in Verfahren, die aufgrund ihres Umfanges, wegen notwendiger Beteiligung Dritter oder wegen besonderer Schwierigkeiten eines längeren Prüfungs- und Entscheidungszeitraums bedürfen; die zuständige Naturschutzbehörde teilt dies vor Ablauf der in Halbsatz 1 genannten Frist der Antragstellerin oder dem Antragsteller unter Angabe der Gründe mit. Abweichend von § 17 Absatz 4 BNatSchG gelten die Angaben im Antrag als vollständig, wenn die zuständige Naturschutzbehörde nicht innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages bei ihr weitere Unterlagen nachfordert.
(3) Mit dem Antrag gelten alle nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften für die Gewinnung von oberflächennahen Bodenschätzen, für Abgrabungen, Aufschüttungen, Auf- oder Abspülungen erforderlichen Anträge auf behördliche Zulassungen oder Anzeigen als gestellt. Fristen in anderen öffentlich-rechtlichen Zulassungs- oder Anzeigevorschriften beginnen mit dem Eingang der vollständigen Anfrage bei der jeweils zuständigen Fachbehörde zu laufen. Die zuständige Naturschutzbehörde hat die nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen Zulassungen anderer Behörden einzuholen und gleichzeitig mit ihrer Genehmigung auszuhändigen. Versagt eine andere Behörde, die nach anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften dazu befugt ist, ihre Zulassung, teilt sie dies unter Benachrichtigung der zuständigen Naturschutzbehörde der Antragstellerin oder dem Antragsteller durch schriftlichen Bescheid unmittelbar mit.
(4) Die Genehmigung nach Satz 1 ist nur erforderlich, wenn die betroffene Bodenfläche größer als 1.000 m2 ist oder die zu verbringende Menge mehr als 30 m3 beträgt. Eine Genehmigung ist auch nicht erforderlich für die Gewinnung von Bodenschätzen, die nach den Vorschriften des Bundesberggesetzes vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1310), zuletzt geändert durch Artikel 4 Absatz 71 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), eines zugelassenen Betriebsplans bedarf, wenn die Zulassung im Einvernehmen mit der zuständigen Naturschutzbehörde erfolgt. § 34 BNatSchG bleibt unberührt.
(5) Die Vorschriften dieses Paragrafen gelten nicht für Planfeststellungsverfahren und für Genehmigungen nach § 35 Absatz 3 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1324)."
14. Die Überschrift von Kapitel 4 Abschnitt I erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Abschnitt I Geschützte Teile von Natur und Landschaft | "Abschnitt I Biotopverbund; geschützte Teile von Natur und Landschaft" |
15. Es wird folgender neuer § 12 eingefügt:
" § 12 Biotopverbund
(zu § 20 Absatz 1 BNatSchG)
Es ist darauf hinzuwirken, dass der Biotopverbund mindestens 15 Prozent der Fläche des Landes umfasst. Innerhalb des Biotopverbundes sollen mindestens zwei Prozent der Landesfläche zu Wildnisgebieten entwickelt werden. Wildnisgebiete sind große, unveränderte oder nur leicht veränderte Naturgebiete, die von natürlichen Prozessen beherrscht werden und in denen sich die Natur weitgehend unbeeinflusst von menschlichen Nutzungen entwickeln kann."
16. Der bisherige § 12 wird § 12a.
17. In § 12a Absatz 6 Satz 1 wird die Angabe "gemäß den Absätzen 2 bis 4" durch die Angabe "gemäß den Absätzen 3 und 4" ersetzt.
18. § 13 wird wie folgt geändert:
a) Nach Absatz 2 wird folgender Absatz 3 eingefügt:
"(3) Abweichend von § 23 Absatz 2 Satz 1 BNatSchG sind
untersagt."
b) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4.
19. In § 15 wird die Angabe " § 12 Abs. 1" durch die Angabe " § 12a Absatz 1" ersetzt.
20. § 16 wird wie folgt geändert:
In Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 wird nach dem Wort "Landschaftsschutzgebiete" die Angabe ", Natura 2000-Gebiete" eingefügt.
Abweichend von § 29 Abs. 1 Satz 2 BNatSchG richtet sich der Schutz von Alleen ausschließlich nach § 30 BNatSchG in Verbindung mit § 21.
wird gestrichen.
22. § 19 wird wie folgt geändert:
a) In der Überschrift werden nach dem Wort "Erlass" die Worte "oder zur Änderung" eingefügt.
b) In Absatz 5 wird die Angabe " § 12 Abs. 3" durch die Angabe " § 12a Absatz 3" ersetzt.
c) In Absatz 5 Satz 1 Nummer 4 wird der Punkt durch ein Komma ersetzt und folgende Nummer 5 angefügt:
"5. in einer bestehenden Verordnung nur die Erhaltungsziele für ein Gebiet fortgeschrieben werden sollen."
d) Absatz 9
(9) Unbeachtlich sind
- eine Verletzung der in Absatz 1 bis 8 bezeichrieten Verfahrens- und Formvorschriften,
- Mängel der Abwägung und der Beschreibung des Schutzzwecks,
wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres gegenüber der Naturschutzbehörde oder Gemeinde geltend gemacht worden sind, die die Rechtsvorschrift erlassen hat. Die Frist beginnt nur zu laufen, wenn die Naturschutzbehörde oder die Gemeinde bei Inkraftsetzung der Rechtsvorschrift auf die Frist nach Satz 1 durch Bekanntmachung hinweist. Die Rechtsvorschrift kann durch ein ergänzendes Verfahren zur Behebung von Fehlern auch rückwirkend in Kraft gesetzt werden.
wird gestrichen.
23. § 21 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 Nummer 5 wird der Punkt durch ein Komma ersetzt.
bb) Folgende Nummer 6 wird angefügt:
"6. arten- und strukturreiches Dauergrünland"
b) Absatz 2 Nummer 2 wird wie folgt geändert:
Der Klammerzusatz erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(Grüpp- und Lahnungsarbeiten) | "(Grüpp- und Lahnungsarbeiten sowie notwendige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr für Deiche, Dämme, Sperrwerke und das Deichzubehör)" |
c) Nach Absatz 3 werden folgende Absätze 4 und 5 eingefügt:
"(4) Bei Knicks ist das traditionelle Knicken alle 10 bis 15 Jahre in der Zeit vom 1. Oktober bis einschließlich des letzten Tages des Monats Februar bei Erhalt der Überhälter und Entfernen des Schnittgutes vom Knickwall eine zulässige Pflege- und Bewirtschaftungsmaßnahme. Das Fällen von Überhältern bis zu einem Stammumfang von zwei Metern gemessen in einem Meter Höhe über dem Erdboden ist zulässig, sofern in dem auf den Stock gesetzten Abschnitt mindestens ein Überhälter je 40 bis 60 Meter Knicklänge erhalten bleibt. Ausgenommen hiervon sind
Zulässig ist das seitliche Einkürzen der Knickgehölze senkrecht in einer Entfernung von einem Meter vom Knickwallfuß bis zu einer Höhe von vier Metern. Bei ebenerdigen Pflanzungen ist ferner das Einkürzen oder Aufputzen unter Beachtung eines Mindestabstands von einem Meter vom Wurzelhals der am Rand der Gehölzstreifen angepflanzten Gehölze zulässig. Das Einkürzen ist frühestens drei Jahre nach dem "Aufden-Stocksetzen" und danach nur in mindestens dreijährigem Abstand zulässig. Zulässig ist die fachgerechte Pflege der Knickwallflanken im Zeitraum vom 15. November bis einschließlich des letzten Tages des Monats Februar.
(5) Auf Ackerflächen an Knicks darf ein 50 cm breiter Schutzstreifen, gemessen ab dem Knickwallfuß, nicht ackerbaulich genutzt, mit Kulturpflanzen eingesät oder bestellt, gedüngt oder mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Die Bepflanzung mit nicht heimischen Gehölzen und krautigen Pflanzen sowie die gärtnerische Nutzung des Schutzstreifens sind unzulässig."
d) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 6 und wie folgt geändert:
aa) Nach Satz 1 wird folgender neuer Satz 2 eingefügt:
"Satz 1 gilt entsprechend bei der ein- oder mehrmaligen Verlängerung des Vertrages während der Laufzeit der Folgeverträge, sofern sich diese zeitlich ohne Unterbrechung an den jeweils vorangegangenen anschließen."
bb) Der bisherige Satz 2 wird Satz 3 und erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 30 Abs. 5 BNatSchG gilt nicht für Biotope, die im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung oder des öffentlichen Programms zur Bewirtschaftungsbeschränkung zu entwickeln waren. | " § 30 Absatz 5 BNatSchG gilt nicht für gesetzlich geschützte Biotope, die im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung oder des öffentlichen Programms zur Bewirtschaftungsbeschränkung zu entwickeln waren." |
e) Der bisherige Absatz 5 wird Absatz 7 und wie folgt geändert:
In Satz 1 werden nach der Angabe " § 30 Abs. 2 BNatSchG" die Worte ", auch abweichend von dieser Regelung," eingefügt.
f) Die bisherigen Absätze 6 und 7 wenden Absätze 8 und 9.
24. § 22 wird wie folgt geändert:
a) In der Überschrift werden nach dem Wort "Gebiete" ein Komma und das Wort "Erhaltungsziele" angefügt.
b) Absatz 3 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 1 wird nach dem Wort "Anlage" die Angabe "2" eingefügt.
bb) In Nummer 2 werden die Worte "Gebietsabgrenzung anpassen," durch die Worte "Abgrenzung der Gebiete nach Anlage 2 zu § 4 anpassen," ersetzt.
cc) In Nummer 3 wird die Angabe "Anlage nach § 4" durch die Angabe "Anlage 2 zu § 4" ersetzt.
c) Nach Absatz 3 wird folgender Absatz 4 angefügt:
"(4) Die oberste Naturschutzbehörde schreibt die Erhaltungsziele für die nach Absatz 1 ausgewählten Gebiete fort. Sie gibt die aktualisierten Erhaltungsziele im Amtsblatt für Schleswig-Holstein bekannt."
25. § 24 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 wird nach dem Wort "Anlage" die Angabe "2" eingefügt.
b) Folgender Absatz 3 wird angefügt:
"(3) Natura 2000-Gebiete können kenntlich gemacht werden. Die Art der Kennzeichnung bestimmt die zuständige Naturschutzbehörde durch Verwaltungsvorschrift und gibt sie im Amtsblatt für Schleswig-Holstein bekannt. Die Kennzeichnung und die Begriffsbezeichnung dürfen nur für Natura 2000-Gebiete verwendet werden."
26. § 25 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 werden nach den Worten "oder Entgegennahme einer Anzeige zuständig ist" die Worte "oder das Projekt selbst durchführt" angefügt.
bb) In Satz 3 wird das Wort "Entscheidung" durch das Wort "Eingriffszulassung" ersetzt.
b) In Absatz 2 wird der Verweis " § 11 Abs. 9 und 10" durch " § 11 Absatz 7 und 8" ersetzt.
c) In Absatz 5 wird die Angabe " § 15 des Landes-UVP-Gesetzes" durch die Angabe " § 9 Landes-UVP-Gesetz" ersetzt.
d) In Absatz 6 wird die Angabe " § 12 des Landes-UVP-Gesetzes" durch die Angabe " § 9 Landes-UVP-Gesetz" ersetzt.
27. § 26 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 26 Gentechnisch veränderte Organismen (zu § 35 BNatSchG) § 35 BNatSchG ist mit der zusätzlichen Maßgabe anwendbar, dass derjenige, der Maßnahmen nach § 35 BNatSchG beabsichtigt, dies der zuständigen Naturschutzbehörde anzuzeigen hat. Diese bestätigt den Eingang der Anzeige schriftlich. Die beabsichtigte Maßnahme darf zwei Monate nach Eingang der Anzeige begonnen werden, wenn die zuständige Naturschutzbehörde sie nicht zuvor entsprechend § 34 Abs. 2 BNatSchG für unzulässig erklärt hat. | " § 26 Gentechnisch veränderte Organismen (zu § 35 BNatSchG) Abweichend von § 35 Nummer 2 BNatSchG ist § 34 Absatz 1 und 2 BNatSchG auch entsprechend anzuwenden auf Maßnahmen nach § 35 Nummer 2 BNatSchG außerhalb eines Natura 2000-Gebiets. Diejenige oder derjenige, die oder der Maßnahmen nach § 35 BNatSchG oder nach Satz 1 beabsichtigt, hat dies zuvor der zuständigen Naturschutzbehörde anzuzeigen. Die zuständige Naturschutzbehörde bestätigt den Eingang der Anzeige schriftlich. Die beabsichtigte Maßnahme darf zwei Monate nach Eingang der Anzeige begonnen werden, wenn die zuständige Naturschutzbehörde sie nicht zuvor entsprechend § 34 Absatz 2 BNatSchG für unzulässig erklärt hat. Bei Maßnahmen, die aufgrund ihres Umfangs, wegen notwendiger Beteiligung Dritter oder wegen besonderer Schwierigkeiten eines längeren Prüfungs- und Entscheidungszeitraums bedürfen, kann die zuständige Naturschutzbehörde vor Ablauf der in Satz 4 genannten Frist der oder dem Anzeigenden unter Angabe der Gründe mitteilen, dass diese Frist nicht gilt; in diesem Fall teilt sie der oder dem Anzeigenden nach Abschluss der Prüfung entweder mit, dass das Vorhaben durchgeführt werden kann oder erklärt es entsprechend § 34 Absatz 2 BNatSchG für unzulässig." |
28. Nach § 27 Absatz 1 Satz 3 werden der Punkt durch ein Komma ersetzt und folgende Worte angefügt: "und veröffentlicht diese in geeigneter Weise."
§ 27a GehölzpflegeEs ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 15. März bis 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.
wird gestrichen.
30. § 28 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 4 wird der Verweis " § 11 Absatz 2 Satz 3 und 4" durch " § 11a Absatz 3 Satz 2 bis 4" ersetzt.
b) In Absatz 2 Nummer 3 werden die Worte "oder Tiere" gestrichen.
31. Nach 28 wird folgender § 28a neu eingefügt:
" § 28a Bewirtschaftungsvorgaben
(zu § 44 Absatz 4 Satz 3 BNatSchG)
Die oberste Naturschutzbehörde wird ermächtigt, durch Verordnung oder Allgemeinverfügung Bewirtschaftungsvorgaben gegenüber den verursachenden Land-, Forst- oder Fischwirten anzuordnen, soweit dies erforderlich ist, um sicherzustellen" dass sich der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art nach § 44 Absatz 4 Satz 2 BNatSchG durch die Bewirtschaftung nicht verschlechtert."
32. Der bisherige § 28a wird § 28b und wie folgt geändert:
Nach dem Wort "Nistplätze" werden die Worte "sowie dort befindliche Bruten" eingefügt.
33. Nach 28b wird folgender § 28c eingefügt:
" § 28c Verbot des Anlockens und Fütterns von Wölfen
Das Anlocken sowie das Füttern von Wölfen ist, außer in Tiergehegen und im Falle des § 45 Absatz 5 BNatSchG, verboten."
34. In § 32 Absatz 2 wird die Angabe "30. September" durch die Angabe "31. Oktober" ersetzt.
35. § 35 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(2) Im Außenbereich an Gewässern erster Ordnung sowie Seen und Teichen mit einer Größe von einem Hektar und mehr dürfen bauliche Anlagen in einem Abstand von 50 m landwärts von der Uferlinie nicht errichtet oder wesentlich erweitert werden. An den Küsten ist abweichend von Satz 1 ein Abstand von mindestens 100 m landwärts von der Küstenlinie einzuhalten. Bei Steilufern bemessen sich die Abstände landwärts von der oberen Böschungskante des Steilufers. | "(2) An Gewässern erster Ordnung sowie Seen und Teichen mit einer Größe von einem Hektar und mehr dürfen bauliche Anlagen in einem Abstand von 50 Meter landwärts von der Uferlinie nicht errichtet oder wesentlich erweitert werden. An den Küsten ist abweichend von Satz 1 ein Abstand von mindestens 150 Meter landwärts von der mittleren Hochwasserlinie an der Nordsee und von der Mittelwasserlinie an der Ostsee einzuhalten. Bei Steilufern bemessen sich die Abstände landwärts von der oberen Böschungskante des Steilufers." |
b) In Absatz 3 wird folgende neue Nummer 3 eingefügt:
"3. für
Die bisherigen Nummern 3 und 4 werden Nummern 4 und 5.
c) In Absatz 4 wird in Nummer 2 das Wort "und" gestrichen sowie der Punkt nach Nummer 3 durch das Wort "und" ersetzt und folgende Nummer 4 angefügt:
"4. für die Aufstellung, Änderung oder Ergänzung von Bebauungsplänen oder einer Satzung nach § 34 Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 des Baugesetzbuches."
36. In § 36 Absatz 1 wird der Verweis " § 11 Abs. 1, 3 bis 7" durch " § 11 Absatz 1 bis 5" ersetzt.
37. § 37 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 Satz 3 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Die Gemeinde kann außerhalb von Zelt- und Campingplätzen die Aufstellung und Benutzung von insgesamt nicht mehr als fünf Zelten oder nach dem Straßenverkehrsrecht zugelassenen beweglichen Unterkünften für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten genehmigen. | "Die Gemeinde kann außerhalb von Campingplätzen die Aufstellung und Benutzung von Zelten oder nach dem Straßenverkehrsrecht zugelassenen beweglichen Unterkünften für Gruppen von bis zu 35 Personen für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten genehmigen." |
b) In Absatz 2 Satz 1 werden die Worte "Zelt- und" gestrichen.
38. In § 39 Satz 3 wird der Verweis " § 11 Abs. 2" durch " § 11a" ersetzt.
39. In § 40 Absatz 2 werden die Worte "Gemäß § 63 Absatz 2 Nummer 8" durch die Worte "Abweichend von § 63 Absatz 2" ersetzt.
40. In § 42 Absatz 1 werden nach dem Wort "Behörde" die Worte "oder, sofern die Entscheidungsbehörde nicht die Anhörungsbehörde ist, die für die Anhörung zuständige Behörde" eingefügt.
41. § 44 Absatz 1 Satz 1 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Bei den unteren Naturschutzbehörden kann eine Kreisbeauftragte oder ein Kreisbeauftragter für Naturschutz bestellt und ein Beirat für den Naturschutz gebildet werden. | "Bei den unteren Naturschutzbehörden sind eine Kreisbeauftragte oder ein Kreisbeauftragter für Naturschutz zu bestellen und ein Beirat für den Naturschutz zu bilden." |
42. § 45 Absatz 5 Satz 2 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Die oberste Naturschutzbehörde kann im Benehmen mit dem Innenministerium durch Verordnung die Voraussetzungen für die Eignung, die Begründung, die Abberufung, die rechtliche Stellung, die Aus- und Fortbildung, Maßstäbe für eine Entschädigung sowie Vorschriften über den Dienstausweis und Dienstabzeichen regeln. | "Die oberste Naturschutzbehörde kann im Benehmen mit dem Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten durch Verordnung die Voraussetzungen für die Eignung, die Begründung, die Abberufung, die rechtliche Stellung, die Aus- und Fortbildung, Maßstäbe für eine Entschädigung, Vorschriften über den Dienstausweis und Dienstabzeichen sowie über den Einsatz von informationstechnischen Geräten und elektronischen Datenträgern regeln." |
43. § 48 Absatz 2 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(2) Abweichend von § 65 Abs. 1 BNatSchG soll die zuständige Naturschutzbehörde den Duldungspflichtigen Gelegenheit geben, die vorgesehene Maßnahme selbst durchzuführen. Machen die Duldungspflichtigen hiervon keinen Gebrauch, soll die Behörde ihnen bekannt geben, von wem und wann die Maßnahme durchgeführt wird. | "(2) Abweichend von § 65 Absatz 1 BNatSchG soll die zuständige Naturschutzbehörde den Duldungspflichtigen Gelegenheit geben, die vorgesehene Maßnahme selbst durchzuführen oder in Auftrag zu geben. Die dabei entstandenen Kosten werden von der zuständigen Behörde auf Antrag bis zur Höhe der Kosten erstattet, die entstanden wären, wenn die Behörde die Maßnahme selbst durchgeführt oder in Auftrag gegeben hätte. Führen die Duldungspflichtigen die Maßnahme nicht selbst durch, soll die Behörde ihnen bekannt geben, von wem und wann die Maßnahme durchgeführt wird." |
44. (ab 15.09 2016) § 50 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 50 Vorkaufsrecht (Abweichung von § 66 BNatSchG) § 66 BNatSchG gilt nicht. | " § 50 Vorkaufsrecht (zu § 66 BNatSchG) (1) Abweichend von § 66 Absatz 1 BNatSchG steht dem Land nur ein Vorkaufsrecht zu an Grundstücken,
Liegen die Merkmale des Satzes 1 Nummer 1 bis 4- nur bei einem Teil des Grundstücks vor, so erstreckt sich das Vorkaufsrecht nur auf diesen Teil. Die Eigentümerin oder der Eigentümer kann verlangen, dass sich der Vorkauf auf das gesamte Grundstück erstreckt, wenn ihr oder ihm der weitere Verbleib in ihrem oder seinem Eigentum wirtschaftlich nicht zuzumuten ist. Die für die Ausübung des Vorkaufsrechts zuständige Naturschutzbehörde kann durch Allgemeinverfügung, die öffentlich bekanntzugeben ist, die Grundstücke näher bestimmen, die dem Vorkaufsrecht nach Satz 1 nicht unterliegen oder für die sie auf die Ausübung des Vorkaufsrechts verzichtet. (2) Das Vorkaufsrecht wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass in dem Veräußerungsvertrag ein geringeres als das vereinbarte Entgelt beurkundet wird. Dem Land gegenüber gilt das beurkundete Entgelt als vereinbart. (3) Abweichend von § 66 Absatz 3 Satz 3 BNatSchG haben die beurkundende Notarin oder der beurkundende Notar sowie die Verkäuferin oder der Verkäufer den Inhalt des geschlossenen Vertrages der für die Ausübung des Vorkaufsrechts zuständigen Naturschutzbehörde unverzüglich mitzuteilen. Die Mitteilung der Verkäuferin oder des Verkäufers wird durch die Mitteilung der Käuferin oder des Käufers oder der beurkundenden Notarin oder des beurkundenden Notars nach Satz 1 ersetzt. (4) Das Vorkaufsrecht darf nur ausgeübt werden, wenn dies aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege einschließlich der Erholungsvorsorge erforderlich ist. (5) Das Vorkaufsrecht bedarf nicht der Eintragung in das Grundbuch. Es geht rechtsgeschäftlich und landesrechtlich begründeten Vorkaufsrechten mit Ausnahme solcher auf den Gebieten des Grundstücksverkehrs und des Siedlungswesens im Rang vor. Bei einem Eigentumserwerb auf Grund der Ausübung des Vorkaufsrechts erlöschen durch Rechtsgeschäft begründete Vorkaufsrechte. Die §§ 463 bis 468, 469 Absatz 2, 4-71, 1098 Absatz 2 und die §§ 1099 bis 1102 des Bürgerlichen Gesetzbuches finden Anwendung. Das Vorkaufsrecht erstreckt sich nicht auf einen Verkauf, der an eine Ehepartnerin oder einen Ehepartner, eingetragene Lebenspartnerin oder eingetragenen Lebenspartner oder einen Verwandten ersten Grades erfolgt. (6) Das Vorkaufsrecht kann auf Antrag auch zugunsten von Körperschaften und Stiftungen des öffentlichen Rechts und anerkannten Naturschutzvereinigungen ausgeübt werden." |
45. § 54 wird wie folgt geändert:
a) Die Absätze 1 und 2
(1) § 68 Abs. 1 BNatSchG gilt nicht. Eine angemessene Entschädigung ist zu leisten, wenn aufgrund dieses Gesetzes, des Bundesnaturschutzgesetzes oder aufgrund einer auf diesen Gesetzen beruhenden Rechtsvorschrift oder Maßnahme
- eine bisher rechtmäßig ausgeübte Grundstücksnutzung nicht mehr fortgesetzt werden kann,
- eine beabsichtigte Nutzung, die sich nach Lage und Beschaffenheit des Grundstücks objektiv anbietet und auf die die Eigentümerin oder der Eigentümer sonst einen Rechtsanspruch hat, unterbunden wird,
- Aufwendungen an Wert verlieren, die für die beabsichtigten, bisher rechtmäßigen Grundstücksnutzungen nach Nummer 1 oder 2 in schutzwürdigem Vertrauen darauf gemacht wurden, dass diese rechtmäßig bleiben, oder
- die Lasten und Bewirtschaftungskosten bei einer Nutzung von Grundstücken nach Nummer 1 oder 2 auch in absehbarer Zukunft nicht durch Erträge und andere Vorteile ausgeglichen werden können und hierdurch die Betriebe oder sonstigen wirtschaftlichen Einheiten, zu denen die Grundstücke gehören, nicht nur unwesentlich beeinträchtigt werden.
(2) Absatz 1 gilt, soweit die Beschränkung der wirtschaftlichen Nutzbarkeit nicht durch anderweitige Maßnahmen vollständig oder teilweise ausgeglichen werden kann. Eine Entschädigung darf 100 % des Verkehrswertes des Grundstücks nicht übersteigen.
werden gestrichen. Die Absätze 3 bis 5 werden Absätze 1 bis 3.
b) Absatz 1 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(1) Zur Leistung der Entschädigung ist der Träger der öffentlichen Verwaltung verpflichtet, dessen Behörde die Rechtsvorschrift erlassen oder eine Maßnahme nach Absatz 1 getroffen hat. Soweit das Land zur Entschädigung verpflichtet ist, ist für die Leistung und Festsetzung der Entschädigung einschließlich der Ausübung der Rechte nach Satz 4 die obere Naturschutzbehörde zuständig. Über die Entschädigung ist zumindest dem Grunde nach in Verbindung mit der Maßnahme zu entscheiden. Der Träger der öffentlichen Verwaltung kann von den durch eine entschädigungspflichtige Maßnahme betroffenen Eigentümerinnen oder Eigentümern die Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit oder Grunddienstbarkeit mit dem Inhalt verlangen, dass die Nutzung, für die die Entschädigung gezahlt werden soll, auf dem Grundstück nicht mehr ausgeübt werden kann. | "(1) Eine Entschädigung nach § 68 BNatSchG darf 100 Prozent des Verkehrswertes des Grundstücks nicht überschreiten. Zur Leistung der Entschädigung ist der Träger der öffentlichen Verwaltung verpflichtet, dessen Behörde die Rechtsvorschrift erlassen oder eine entschädigungspflichtige Maßnahme getroffen hat. Soweit das Land zur Entschädigung 'verpflichtet ist, ist für die Leistung und Festsetzung der Entschädigung einschließlich der Ausübung der Rechte nach Satz 5 die obere Naturschutzbehörde zuständig. Über die Entschädigung ist zumindest dem Grunde nach in Verbindung mit der Maßnahme zu entscheiden. Der Träger der öffentlichen Verwaltung kann von den durch eine entschädigungspflichtige Maßnahme betoffenen Eigentümerinnen oder Eigentümern die Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit oder Grunddienstbarkeit mit dem Inhalt verlangen, dass die Nutzung, für die die Entschädigung gezahlt werden soll, auf dem Grundstück nicht mehr ausgeübt werden kann." |
c) In Absatz 3 werden die Worte , Absätze 1 bis 4" durch die Worte "Absätze 1 und 2" ersetzt.
46. In § 55 wird Satz 2 wie folgt gefasst:
alt | neu |
§ 54 Abs. 3 Satz 1 und 2 gilt entsprechend. | " § 54 Absatz 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend." |
47. § 57 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) Nummer 7 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
7. entgegen § 11 Abs. 2 ohne Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde Bodenschätze abbaut oder Abgrabungen oder Aufschüttungen vornimmt, | "7. entgegen § 11a ohne Eingriffsgenehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde oberflächennahe Bodenschätze abbaut oder andere Abgrabungen, Aufschüttungen, Auf- oder Abspülungen oder das Auffüllen von Bodenvertiefungen vornimmt," |
bb) Nach Nummer 7 wird folgende Nummer 8 eingefügt:
"8. entgegen § 13 Absatz 3
cc) Die bisherigen Nummern 8 und 9 werden Nummern 9 und 10.
dd) Nach Nummer 10 werden folgende Nummern 11 und 12 eingefügt:
"11. entgegen § 28b ohne Ausnahmegenehmigung Handlungen vornimmt, die Nistplätze sowie dort befindliche Bruten von Schwarzspechten, Schwarzstörchen, Graureihern, Seeadlern, Rotmilanen und Kranichen gefährden,
12. entgegen § 28c Wölfe anlockt und füttert,"
ee) Die bisherigen Nummern 10 bis 21 werden Nummern 13 bis 24.
ff) In Nummer 17 wird die Angabe "30. September" durch die Angabe "31. Oktober" ersetzt.
gg) Nummer 21 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
21. entgegen § 35 Abs. 2 Satz 1 im Außenbereich an Gewässern erster Ordnung sowie Seen und Teichen von einem Hektar und mehr bauliche Anlagen in einem Abstand von 50 m landwärts von der Uferlinie errichtet oder wesentlich erweitert, oder entgegen § 35 Abs. 2 Satz 2 an den Küsten bauliche Anlagen in einem Abstand bis zu 100 m landeinwärts von der Küstenlinie errichtet oder wesentlich erweitert, | "21. entgegen § 35 Absatz 2 Satz 1 an Gewässern erster Ordnung sowie Seen und Teichen von einem Hektar und mehr bauliche Anlagen in einem Abstand von 50 Meter landwärts von der Uferlinie errichtet oder wesentlich erweitert, oder entgegen § 35 Absatz 2 Satz 2 an den Küsten bauliche Anlagen in einem Abstand von bis zu 150 Meter landeinwärts von der mittleren Hochwasserlinie an der Nordsee oder von der Mittelwasserlinie an der Ostsee errichtet oder wesentlich erweitert," |
hh) Nummer 24 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
24. als Wanderer entgegen § 37 Abs. 2 unbefugt länger als eine Nacht abseits von Zelt- und Campingplätzen zeltet, | "24. als Wanderer entgegen § 37 Absatz 2 unbefugt länger als eine Nacht abseits von Campingplätzen zeltet," |
ii) Nach Nummer 24 wird folgende Nummer 25 eingefügt:
"25. entgegen § 60 Nummer 7 im Naturschutzgebiet Hunde nicht angeleint mitführt,"
ii) Die bisherigen Nummern 22 und 23 werden Nummern 26 und 27.
kk) In Nummer 26 werden nach der ersten Nennung des Wortes "Gesetzes" die Worte "oder aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes" eingefügt.
b) In Absatz 5 wird die Angabe "Abs. 2 Nr. 1 bis 6, 9 und 22" durch die Angabe "Absatz 2 Nummer 1 bis 6, 8, 10 und 26" ersetzt.
48. In § 59 Absatz 4 wird die Angabe " § 57 Abs. 2 Nr. 22" durch die Angabe " § 57 Absatz 2 Nummer 26" ersetzt.
49. Nach § 60 Nummer 6 wird folgende Nummer 7 angefügt:
"7. Hunde dürfen nur angeleint mitgeführt werden. § 32 Absatz 2 Satz 2 gilt entsprechend."
50. § 63 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 werden die Worte "Landesnaturschutzgesetzes vom 6. März 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 136, ber. S. 250), zuletzt geändert durch Verordnung vom 25. April 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 223)" durch die Worte "Landesnaturschutzgesetz vom 24. Februar 2010 (GVOBl. Schl.-H. S. 301, ber. S. 4-86), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2011 (GVOBl. Schl.-H. S. 225)" ersetzt.
b) Im zweiten Halbsatz von Satz 1 wird das Wort "Naturschutzbehörde" durch die Worte "Behörde, die den Eingriff zugelassen hat," ersetzt.
c) In Satz 2 werden die Worte "Inkrafttreten dieses Gesetzes" durch die Angabe "dem 1. März 2010" ersetzt.
§ 64 Bestehende LandschaftsplanungenLandschaftsrahmenpläne, die vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes festgestellt und veröffentlicht worden sind, behalten ihre Gültigkeit unter entsprechender Anwendung der Bestimmungen dieses Gesetzes bis zur Veröffentlichung eines auf der Grundlage dieses Gesetzes fortgeschriebenen und veröffentlichten Landschaftsprogramms. Grünordnungspläne, die vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes festgestellt worden sind, behalten ihre Gültigkeit bis zur Aufstellung oder Änderung des Bauleitplanes.
wird aufgehoben.
52. Nach § 64 wird folgender § 65 neu eingefügt:
" § 65 Übergangsvorschrift für bauliche Anlagen im Schutzstreifen an Gewässern
(1) Die Errichtung oder wesentliche Änderung baulicher Anlagen an Gewässern nach § 35 Absatz 2 im Innenbereich, die vor dem 24. Juni 2016 genehmigt, aber noch nicht begonnen oder nicht beendet worden ist, kann nach Maßgabe der Genehmigung verwirklicht werden. Sonstige öffentlich-rechtliche Anforderungen einschließlich solcher des Naturschutzrechts bleiben unberührt.
(2) § 35 Absatz 2 gilt nicht für Flächen, für die in einem am 24. Juni 2016 rechtswirksamen Flächennutzungsplan eine Bebauung vorgesehen ist, oder dessen bisher vorgesehene Bebauung umgewidmet werden soll. Satz 1 tritt am 23. Juni 2021 außer Kraft."
53. Nach § 65 wird folgender § 66 eingefügt:
" § 66 Übergangsvorschrift für arten- und strukturreiches Dauergrünland
(1) Auf Abschnitte von Vorhaben, für die am 24. Juni 2016 das Planfeststellungsverfahren eröffnet und die Bekanntgabe der Planauslegung veranlasst ist, findet § 21 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 keine Anwendung.
(2) § 21 Absatz 6 gilt auch bei arten- und strukturreichem Dauergrünland, das während der Laufzeit einer vertraglichen Vereinbarung oder der Teilnahme an öffentlichen Programmen zur Bewirtschaftungsbeschränkung entstanden und durch Gesetz zum geschützten Biotop erklärt worden ist."
54. Vor der bisherigen Anlage zu § 4 Liste der Europäischen Vogelschutzgebiete in Schleswig-Holstein wird folgende Anlage 1 zu § 4 eingefügt:
"Anlage 1 (zu § 4)
Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung in Schleswig-Holstein
lfd. Nr. | Gebiets-Nummer | Gebiets-Name |
1 | 0916-391 | NTP S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete |
2 | 0916-392 | Dünen- und Heidelandschaften Nord-Sylt |
3 | 1016-392 | Dünen- und Heidelandschaften Nord- und Mittel-Sylt |
4 | 1115-301 | NSG Rantumbecken |
5 | 1115-391 | Dünenlandschaft Süd-Sylt |
6 | 1116-391 | Küstenlandschaft Ost-Sylt |
7 | 1118-301 | Ruttebüller See |
8 | 1119-303 | Süderlügumer Binnendünen |
9 | 1121-304 | Eichenwälder der Böxlunder Geest |
10 | 1121-391 | NSG Fröslev-Jardelunder Moor |
11 | 1122-391 | Niehuuser Tunneltal und Krusau mit angren2:enden Flächen |
12 | 1123-305 | Munkbrarupau- und Schwennautal |
13 | 1123-392 | Blixmoor |
14 | 1123-393 | Küstenbereiche Flensburger Förde von Flensburg bis Geltinger Birk |
15 | 1219-301 | Leckfeld |
16 | 1219-391 | Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems |
17 | 1219-392 | Heide- und Magerrasenlandschaft am Ochsenweg und im Soholmfeld |
18 | 1220-301 | Wälder an der Lecker Au |
19 | 1222-301 | Stiftungsflächen Schäferhaus |
20 | 1222-353 | Staatsforst südöstlich Handewitt |
21 | 1223-356 | Wälder an der Bondenau |
22 | 1224-321 | Wald südlich Holzkoppel |
23 | 1225-355 | Fehrenholz |
24 | 1315-391 | Küsten- und Dünenlandschaften Amrums |
25 | 1316-301 | Godelniederung / Föhr |
26 | 1319-301 | NSG Bordelumer Heide und Langenhorner Heide mit Umgebung |
27 | 1320-302 | Lütjenholmer und Bargumer Heide |
28 | 1320-303 | Schirlbusch |
29 | 1320-304 | Löwenstedter Sandberge |
30 | 1321-302 | Pobüller Bauernwald |
31 | 1321-303 | Dünen am Rimmelsberg |
32 | 1322-391 | Treene Winderatter See bis Friedrichstadt und Bollingstedter Au |
33 | 1322-392 | Wald-, Moor- und Heidelandschaft der Fröruper Berge und Umgebung |
34 | 1323-301 | NSG Hechtmoor |
35 | 1323-355 | Rehbergholz und Schwennholz |
36 | 1324-391 | Wellspanger-Loiter-Oxbek-Systern und angrenzende Wälder |
37 | 1325-356 | Drülter Holz |
38 | 1326-301 | NSG Schwansener See |
39 | 1420-301 | Standortübungsplatz Husum |
40 | 1420-302 | Moorweiher im Staatsforst Drelsdorf |
41 | 1420-391 | Quell- und Niedermoore der Arlauniederung |
42 | 1421-301 | lmmenstedter Wald |
43 | 1421-303 | Wälder im Süderhackstedtfeld |
44 | 1421-304 | Ahrenviölfelder Westermoor |
45 | 1422-301 | Wald Rumbrand |
46 | 1422-303 | Gammelunder See |
47 | 1423-302 | Tiergarten |
48 | 1423-393 | Idstedtweger Geestlandschaft |
49 | 1423-394 | Schlei incl. Schleinnünde und vorgelagerter Flachgründe |
50 | 1424-357 | Kiuser Gehege |
51 | 1425-301 | Karlsburger Holz |
52 | 1425-330 | Aassee und Umgebung |
53 | 1521-391 | Wälder der Ostenfelder Geest |
54 | 1522-301 | Kalkquellmoor bei Klein Rheide |
55 | 1523-353 | Karlshofer Moor |
56 | 1523-381 | Busdorfer Tal |
57 | 1524-391 | Großer Schnaaper See, Bültsee und anschließende Flächen |
58 | 1525-331 | Hennmelmarker See |
59 | 1526-352 | Stohl |
60 | 1526-353 | Naturwald Stodthagen und angrenzende Hochmoore |
61 | 1526-391 | Südküste der Eckernförder Bucht und vorgelagerte Flachgründe |
62 | 1528-391 | Küstenlandschaft Bottsand - Marzkamp u. vorgelagerte Flachgründe |
63 | 1532-321 | Sundwiesen Fehmarn |
64 | 1532-391 | Küstenstreifen West- und Nordfehmarn |
65 | 1533-301 | Staberhuk |
66 | 1617-301 | Dünen St. Peter |
67 | 1620-302 | Lundener Niederung |
68 | 1621-301 | Wälder bei Bergenhusen |
69 | 1622-308 | Gräben der nördlichen Alten Sorge |
70 | 1622-391 | Moore der Eider-Treene-Sorge-Niederung |
71 | 1623-303 | Fockbeker Moor |
72 | 1623-304 | Wald östlich Hohn |
73 | 1623-306 | Owschlager See |
74 | 1623-351 | Übergangsmoor im Kropper Forst |
75 | 1623-392 | Binnendünen- und Moorlandschaft im Sorgetal |
76 | 1624-391 | Wälder der Hüttener Berge |
77 | 1624-392 | Wittensee und Flächen angrenzender Niederungen |
78 | 1625-301 | Kluvensieker Holz |
79 | 1626-325 | Kiel Wik / Bunkeranlage |
80 | 1626-352 | Kalkquelle am Nord-Ostsee-Kanal in Kiel |
81 | 1627-321 | Hagener Au und Passader See |
82 | 1627-322 | Gorkwiese Kitzeberg |
83 | 1627-391 | Kalkreiche Niedermoorwiese am Ostufer des Dobersdorfer Sees |
84 | 1628-302 | Selenter See |
85 | 1629-320 | Hohenfelder Mühlenau |
86 | 1629-391 | Strandseen der Hohwachter Bucht |
87 | 1631-304 | Seegalendorfer Gehölz |
88 | 1631-351 | Seegalendorfer und Neuratjensdorfer Moor |
89 | 1631-391 | Putlos |
90 | 1631-392 | Meeresgebiet der östlichen Kieler Bucht |
91 | 1631-393 | Küstenlandschaft Nordseite der Wagrischen Halbinsel |
92 | 1632-392 | Küstenlandschaft vor Großenbrode und vorgelagerte Meeresbereiche |
93 | 1714-391 | Steingrund |
94 | 1719-391 | Untereider |
95 | 1720-301 | Weißes Moor |
96 | 1721-301 | Wald bei Welmbüttel |
97 | 1721-302 | Wald bei Hollingstedt |
98 | 1721-309 | Kleiner Geestrücken südlich Dörpling |
99 | 1722-301 | Wald westlich Wrohm |
100 | 1723-301 | Gehege Osterhamm-Elsdorf |
101 | 1723-302 | Dachsberg bei Wittennnoor |
102 | 1724-302 | Wehrau und Mühlenau |
103 | 1724-334 | Dünen bei Kattbek |
104 | 1725-304 | Vollstedter See |
105 | 1725-306 | Staatsforst Langwedel-Sören |
106 | 1725-352 | Quellen am Großen Schierensee |
107 | 1725-353 | Niedermoor bei Manhagen |
108 | 1725-392 | Gebiet der Oberen Eider incl. Seen |
109 | 1726-301 | Wald nordwestlich Boksee |
110 | 1727-305 | Klosterforst Preetz |
111 | 1727-322 | Untere Schwentine |
112 | 1727-351 | Kolksee bei Schellhorn |
113 | 1727-354 | Moorweiher bei Rastorf |
114 | 1727-392 | Lanker See und Kührener Teich |
115 | 1728-303 | Lehmkuhlener Stauung |
116 | 1728-304 | NSG Rixdorfer Teiche und Umgebung |
117 | 1728-305 | NSG Vogelfreistätte Lebrader Teich |
118 | 1728-307 | Gottesgabe |
119 | 1728-351 | Kalkflachmoor bei Mucheln |
120 | 1729-353 | Großer und Kleiner Benzer See |
121 | 1729-391 | Dannauer See und Hohensasel und Umgebung |
122 | 1729-392 | Kossautal und angrenzende Flächen |
123 | 1730-301 | Steinbek |
124 | 1730-326 | Tal der Kükelühner Mühlenau |
125 | 1731-303 | Wälder um Güldenstein |
126 | 1732-321 | Guttauer Gehege |
127 | 1732-381 | Rosenfelder Brök nördlich Dahme |
128 | 1733-301 | Sagas-Bank |
129 | 1813-391 | Helgoland mit Helgoländer Felssockel |
130 | 1820-302 | NSG Fieler Moor |
131 | 1820-303 | Ehemaliger Fuhlensee |
132 | 1821-304 | Gieselautal |
133 | 1821-391 | Riesewohld und angrenzende Flächen |
134 | 1823-301 | Wälder der nördlichen Itzehoer Geest |
135 | 1823-304 | Haaler Au |
136 | 1825-302 | Wennebeker Moor und Langwedel |
137 | 1826-301 | NSG Dosenmoor |
138 | 1826-302 | Wald am Bordesholmer See |
139 | 1828-302 | Grebiner See, Schluensee und Schmarkau |
140 | 1828-392 | Seen des mittleren Schwentinesystems und Umgebung |
141 | 1829-303 | Wald nördlich Malente |
142 | 1829-304 | Buchenwälder Dodau |
143 | 1829-391 | Röbeler Holz und Umgebung |
144 | 1830-301 | NSG Neustädter Binnenwasser |
145 | 1830-302 | Lachsau |
146 | 1830-391 | Gebiet der Oberen Schwentine |
147 | 1831-302 | Buchenwälder südlich Cismar |
148 | 1831-321 | Kremper Au |
149 | 1832-322 | Walkyriengrund |
150 | 1832-329 | Ostseeküste zwischen Grömitz und Kellenhusen |
151 | 1920-301 | Windberger Niederung |
152 | 1922-301 | Wälder östlich Mehlbek |
153 | 1922-391 | Iselbek mit Lindhorster Teich |
154 | 1923-301 | Schierenwald |
155 | 1923-302 | Reher Kratt |
156 | 1923-304 | Moore bei Christinenthal |
157 | 1923-305 | Quellhangmoor Lohfiert |
158 | 1924-391 | Wälder im Aukrug |
159 | 1926-301 | Bönebütteler Gehege |
160 | 1927-301 | Kiebitzholmer Moor und Trentmoor |
161 | 1927-352 | Tarbeker Moor |
162 | 1928-351 | Wälder am Stocksee , |
163 | 1928-359 | Wälder zwischen Schlamersdorf und Garbek |
164 | 1929-320 | Barkauer See |
165 | 1929-351 | Heidmoorniederung |
166 | 1929-391 | Wälder im Ahrensböker Endmoränengebiet |
167 | 1930-301 | Middelburger Seen |
168 | 1930-302 | Wälder im Pönitzer Seengebiet |
169 | 1930-330 | Strandniederungen südlich Neustadt |
170 | 1930-353 | Pönitzer Seengebiet |
171 | 1930-391 | Süseler Baum und Süseler Moor |
172 | 1931-301 | Ostseeküste am Brodtener Ufer |
173 | 1931-391 | Küstenlandschaft zwischen Pelzerhaken und Rettin |
174 | 2020-301 | Klev- und Donnlandschaft bei St. Michaelisdonn |
175 | 2021-301 | Kudensee |
176 | 2022-302 | Vaaler Moor und Herrenmoor |
177 | 2023-303 | Rantzau-Tal |
178 | 2024-301 | Heiden und Dünen bei Störkathen |
179 | 2024-308 | Mühlenbarbeker Au und angrenzendes Quellhangmoor |
180 | 2024-391 | Mittlere Stör, Bramau und Bünzau |
181 | 2024-392 | Moore der Breitenburger Niederung |
182 | 2025-303 | Hasenmoor |
183 | 2026-303 | Osterautal |
184 | 2026-304 | Barker Heide |
185 | 2026-305 | Altwaldbestände im Segeberger Forst |
186 | 2026-307 | Moorweiher im Segeberger Forst |
187 | 2027-301 | NSG IhIsee und Ihlwald |
188 | 2027-302 | Segeberger Kalkberghöhlen |
189 | 2028-352 | Wald bei Söhren |
190 | 2028-359 | Wald nördlich Steinbek |
191 | 2029-351 | Bachschlucht Rösing |
192 | 2029-353 | Wulfsfelder Moor |
193 | 2030-303 | NSG Aalbek-Niederung |
194 | 2030-304 | Hobbersdorfer Gehege und Brammersöhlen |
195 | 2030-328 | Schwartautal und Curauer Moor |
196 | 2030-351 | Waldhusener Moore und Moorsee |
197 | 2030-392 | Traveförde und angrenzende Flächen |
198 | 2031-303 | NSG Dummersdorfer Ufer |
199 | 2123-301 | Binnendünen Nordoe |
200 | 2124-301 | Klein Offenseth-Bokelsesser Moor |
201 | 2125-334 | Kaltenkirchener Heide |
202 | 2126-303 | Pfeifengraswiese nördlich Seth |
203 | 2126-391 | Wälder im Kisdorfer Wohld und angrenzende Flächen |
204 | 2127-302 | Birkenmoor bei Groß Niendorf |
205 | 2127-333 | Leezener Au-Niederung und Hangwälder |
206 | 2127-391 | Travetal |
207 | 2128-358 | Steinkampholz |
208 | 2129-351 | Bachschlucht bei Herweg |
209 | 2129-353 | Wüstenei |
210 | 2129-357 | Friedhofseiche Genin |
211 | 2130-301 | Lauerholz |
212 | 2130-322 | Herrnburger Dünen |
213 | 2130-352 | Moorwälder am Wesloer Moor und am Herrnburger Landgraben |
214 | 2130-391 | Grönauer Heide, Grönauer Moor und Blankensee |
215 | 2222-321 | Wetternsystem in der Kollmarer Marsch |
216 | 2224-305 | Staatsforst Rantzau östlich Tornesch |
217 | 2224-306 | Obere Krückau |
218 | 2224-391 | Himmelmoor, Kummerfelder Gehege und angrenzende Flächen |
219 | 2225-303 | Pinnau / Gronau |
220 | 2226-306 | Glasmoor |
221 | 2226-391 | Alstersystem bis Itzstedter See und Nienwohlder Moor |
222 | 2227-303 | Hansdorfer Brook mit Ammersbek |
223 | 2227-304 | Neuenteich und Binnenhorster Teiche |
224 | 2227-351 | Nördlich Tiergarten |
225 | 2227-352 | Rehbrook |
226 | 2227-356 | Sülfelder Tannen |
227 | 2228-352 | Rehkoppel |
228 | 2230-304 | Wälder westlich des Ratzeburger Sees |
229 | 2230-381 | Trockenflächen nordwestlich Groß Sarau |
230 | 2230-391 | Wälder und Seeufer östlich des Ratzeburger Sees |
231 | 2323-392 | Schleswig-Holsteinisches Elbästuar und angrenzende Flächen |
232 | 2324-303 | Holmer Sandberge und Buttermoor |
233 | 2324-304 | NSG Tävsmoor / Haselauer Moor |
234 | 2325-301 | Ohmoor |
235 | 2326-301 | Wittmoor |
236 | 2327-301 | Kammolchgebiet Höltigbaum / Stellmoor |
237 | 2327-351 | Sieker Moor |
238 | 2328-354 | NSG Hahnheide |
239 | 2328-355 | Großensee, Mönchsteich, Stenzer Teich |
240 | 2328-381 | NSG Kranika |
241 | 2328-391 | Trittauer Mühlenbach und Drahtmühlengebiet |
242 | 2329-301 | Lankauer See |
243 | 2329-351 | Koberger Moor |
244 | 2329-352 | Pantener Moorweiher und Umgebung |
245 | 2329-353 | Quellwald am Ankerschen See |
246 | 2329-381 | NSG Borstgrasrasen Alt Mölln |
247 | 2329-391 | Wälder des Hevenbruch und des Koberger Forstes |
248 | 2330-351 | Moorwald im Ankerschen Ziegelbruch |
249 | 2330-353 | NSG Oldenburger See und Umgebung |
250 | 2330-391 | Salemer Moor und angrenzende Wälder und Seen |
251 | 2331-393 | Amphibiengebiete westlich Kittlitz |
252 | 2331-394 | Schaalsee mit angrenzenden Wäldern und Seen |
253 | 2427-302 | Talwald Hahnenkoppel |
254 | 2427-391 | Bille |
255 | 2428-393 | Wälder im Sachsenwald und Schwarze Au |
256 | 2429-301 | Birkenbruch südlich Groß Pampau |
257 | 2429-304 | Kiefholz |
258 | 2429-353 | Kleinstmoore bei Hornbek |
259 | 2430-302 | Rosengartener Moor |
260 | 2430-353 | Langenlehstener Heide |
261 | 2430-391 | Seenkette Drüsensee bis Gudower See mit angrenzenden Wäldern u.a. |
262 | 2430-392 | Talhänge bei Göttin, Grambeker Teiche und Umgebung |
263 | 2431-391 | Amphibiengebiet Seedorfer Forst |
264 | 2431-392 | Hakendorfer Wälder |
265 | 2527-302 | NSG Dalbekschlucht |
266 | 2527-391 | Besenhorster Sandberge und Elbinsel |
267 | 2528-301 | GKSS-Forschungszentrum Geesthacht |
268 | 2529-301 | Nüssauer Heide |
269 | 2529-302 | Stecknitz-Delvenau |
270 | 2529-306 | Gülzower Holz |
271 | 2628-392 | Elbe mit Hohem Elbufer von Tesperhude bis Lauenburg mit angrenzenden Flächen |
55. Die Überschrift der bisherigen Anlage zu § 4 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
Anlage (zu § 4) Liste der Europäischen Vogelschutzgebiete in Schleswig-Holstein | "Anlage 2 (zu § 4) Liste der Europäischen Vogelschutzgebiete in Schleswig-Holstein" |
56. Nach Anlage 2 wird folgende Anlage 3 angefügt:
"Anlage 3
(zu § 50 Absatz 1 Nummer 4)
Liste der Vorranggewässer in Schleswig-Holstein
Wasserkörper | Wasser- und Boden- Verband 1 | Gewässer 2 | Station von - bis |
al_05 / Alster ML mit Nebengewässern | GPV Alster-Rönne | Tangstedter Graben (GUB-1) | 0 - 443 |
al_05 / Alster ML mit Nebengewässern | GPV Alster-Rönne | Tangstedter Graben | 0 - 2110 |
al_05 / Alster ML mit Nebengewässern | GPV Ammersbek-Hunnau | Ammersbek, Hunnau, Bünningst. Au, Aue, Gölmbach | 0 - 3724 |
al_05 / Alster ML mit Nebengewässern | GPV Alster-Rönne | Sielbek | 0 - 6364 |
al_05 / Alster ML mit Nebengewässern | GPV Alster-Rönne | Alster | 0 - 10952 |
bi_01 / Bille OL / Schiebenitz | GuV Bille | Schiebenitz (Nr. 9409) | 0 - 3578 |
bi_01 / Bille OL / Schiebenitz | GuV Bille | Schiebenitz (Nr. 9389) | 0 - 5700 |
bi_01 / Bille OL / Schiebenitz | GuV Bille | Bille | 16645 - 32866 |
bi_02 / Bille bei Trittau | GuV Bille | Bille | 13043 - 16645 |
bi_06_a / Bille im Sachsenwald | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) 3 | Bille | 3711 - 10992 |
bi_06_a / Bille im Sachsenwald | GuV Bille | Bille | 0 - 13043 |
bi_07_a / Schwarze Au | GuV Schwarze Au - Amelungsbach | Schwarze Au | 0 - 16387 |
bi_11 / Amelungsbach | GuV Schwarze Au - Amelungsbach | Schäferholzbek | 0 - 1686 |
bi_11 / Amelungsbach | GuV Schwarze Au - Amelungsbach | Amelungsbach | 0 - 3610 |
bk_02_a / Hardebek-Brokenlander Au UL/Wiemersdorfer Au UL | GPV Großenaspe- Wiemersdorf | Brokstedter Au neu | 0 - 1566 |
bk_02_a / Hardebek-Brokenlander Au UL/Wiemersdorfer Au UL | GPV Großenaspe- Wiemersdorf | Brokstedter Au B | -7 - 2884 |
bk_02_a / Hardebek-Brokerlander Au UL/Wiemersdorfer Au UL | GPV Großenaspe- Wiemersdorf | Wiemersdorfer Au | 0 - 2943 |
bk_02-a / Hardebek-Brokerlander Au UUWiemersdorfer Au UL | GPV Großenaspe- Wiemersdorf | Hardebek-Brokenlander Au | 0 - 8988 |
bk_03 / Wegebek FRHB | WBV Störwiesen- Willenscharen | Wegebek (FRHB) | -6 - 7441 |
bk_06 / Stör oberhalb Kellinghusen | Bund (WSV) 4 | Stür | 48450 - 50283 |
bk_06 / Stör oberhalb Kellinghusen | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Stör | 0 - 11439 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | WBV Meyner Mühlenstrom | Schafflunder Mühlenstrom 3 | 0 - 68 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | DHSV Südwesthörn-Bongsiel | Schafflunder Mühlenstrom | 0 - 509 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | WBV Meyner Mühlenstrom | Schafflunder Mühlenstrom 0 | 0 - 1415 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | WBV Meyner Mühlenstrom | Schafflunder Mühlenstrom | 0 - 4502 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | WBV Stadum-Hörup | Schafflunder Mühlenstrom | 0 - 5512 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | WBV Meyner Mühlenstrom | Wallsbek | 0 - 7856 |
bo_01 / Wallsbek/Meyner Mühlenstrom | WBV Meyner Mühlenstrom | Meyner-Mühlenstrom | 0 - 13556 |
bo_03_b / Linnau UL | WBV Linnau | Linnau (Bypass) | 0 - 1162 |
bo_03_b / Linnau UL | DHSV Südwesthörn-Bongsiel | Linnau | 0 - 1844 |
bo_03_b / Linnau UL | WBV Linnau | Linnau | 0 - 8080 |
br_01_a / Radesforder Au/Rothenmühlenau | GPV Osterau | Obere Osterau | 3305 - 5046 |
br_01_a / Radesforder Au/Rothenmühlenau | GPV Osterau | Untere Radesforder Au | 0 - 3652 |
br_01_a / Radesforder Au/Rothenmühlenau | GPV Osterau | Obere Radesforder Au | 0 - 6111 |
br_02 / Holmau | GPV Osterau | Kleine Aue / Fuhlenrue Graben | 0 - 2433 |
br_02 / Holmau | GPV Osterau | Obere Holnnau | 0 - 2589 |
br_02 / Holmau | GPV Osterau | Untere Holmau | 0 - 3441 |
br_03_b / Obere Osterau | GPV Osterau | Obere Osterau | 0 - 3305 |
br_03_b / Obere Osterau | GPV Osterau | Untere Osterau | 0 - 6608 |
br_03_b / Obere Osterau | GPV Osterau | Mittlere Osterau | 0 - 9836 |
br_07 / Ohlau | GPV Ohlau | Ohlau | 5169 - 16704 |
br_08_c / Schmalfelder Au/Ohlau | GPV Schmalfelder Au | Schmalfelder Au Altarm | 0 - 101 |
br_08_c / Schmalfelder Au/Ohlau | GPV Schmalfelder Au | Ohlau (101) | 0 - 250 |
br_08_c / Schmalfelder Au/Ohlau | GPV Schmalfelder Au | Schmalfelder Au (Nr. 1370) | 0 - 3038 |
br_08_c / Schmalfelder Au/Ohlau | GPV Schmalfelder Au | Schmalfelder Au (Nr. 1350) | 1193 - 5814 |
br_08_c / Schmalfelder Au/Ohlau | GPV Ohlau | Ohlau | 0 - 5169 |
br_10 / Bramau | GPV Schmalfelder Au | Schmalfelder Au | 0 - 1193 |
br_10 / Bramau | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Bramau | 0 - 5600 |
br_10 / Bramau | GPV Bramau | Bramau | 0 - 8738 |
br_13 / Schirnau | GPV Ohlau | Mühlenau, Schirnau | 0 - 5899 |
ec_07_b / Kronsbek - Aschau | WBV Aschau | Kronsbek - Aschau | 0 - 8649 |
elk_01 / Hornbeker Mühlenbach | Bund (WSV) | Elbe-Lübeckkanal- Seitengräben 097 | 0 - 654 |
elk_01 / Hornbeker Mühlenbach | GuV Priesterbach | Hornbeker Muhlenbach (Gewässer-ID Nr. 10450) | 0 - 2362 |
elk_01 / Hornbeker Mühlenbach | GuV Priesterbach | Hornbeker Mühlenbach (Nr. 10449) | -1 - 5176 |
elk_02 / Gethsbek | Bund (WSV) | Elbe-Lübeckkanal- Seitengräben 055 | 524 - 1011 |
elk_02 / Gethsbek | GuV Priesterbach | Quellgerinne / Kappungsbereich | 0 - 998 |
elk_02 / Gethsbek | GuV Priesterbach | Gethsbek | 0 - 8183 |
elk_03 / Steinau | GuV Steinau-Büchen | Quellgerinne / Kappungsbereich | 0 - 321 |
elk_03 / Steinau | GuV Steinau-Büchen | Talkauer Au | 0 - 4365 |
elk_03 / Steinau | GuV Steinau-Büchen | Mühlenbek | 0 - 5892 |
elk_03 / Steinau | GuV Steinau-Büchen | Schulendorfer Bek | 0 - 5981 |
elk_03 / Steinau | GuV Steinau-Büchen | Steinau | -2 - 22201 |
ff_05_b / Langballigau | WBV Langballigau | Langballigau | 0 - 9207 |
ff_09_b / Lippingau | WBV Lippingau | Esgruser Mühlenstrom | 0 - 2972 |
ff_09_b / Lippingau | WBV Lippingau | Lippingau | 0 - 7614 |
ff_16 / Krusau | WBV Flensburger Innenförde | Krusau | 0 - 5876 |
ko_02 / Mühlenau, Flaßlandbek, Schmiedenau | WBV Oldenburg | Mühlenau, Flaßlandbek E 5-9 | 0 - 6301 |
ko_02 / Mühlenau, Flaßlandbek, Schmiedenau | GUV Mühlenau-Futterkamp | Schmiedeau | 0 - 10512 |
ko_02 / Mühlenau, Flaßlandbek, Schmiedenau | GUV Mühlenau-Futterkamp | Mühlenau, Flaßlandbek | 0 - 13785 |
ko_10_a / Kossau OL | GUV Kossau | Kossau | 17575 - 24580 |
ko_10_b / Kossau ML | GUV Kossau | Kossau (GUB 17') | 0 - 157 |
ko_10_b / Kossau ML | GUV Kossau | Kossau | 10312 - 17575 |
ko_10_c / Kossau UL | GUV Kossau | Kossau | 3577 - 10312 |
ko_13 / Mühlenau, Mühlenbach | GUV Selenter See | Mühlenau | 0 - 10343 |
ko_20 / Salzau | GUV Selenter See | Sophienhofer Au | 0 - 6649 |
ko_20 / Salzau | GUV Selenter See | Sazau | 0 - 9114 |
ko_23 / Hagener Au | GUV Selenter See | Jarbek | 0 - 773 |
ko_23 / Hagener Au | GUV Selenter See | Hagener Au | 0 - 12095 |
kr_01 / Krückau | WV Krückau | Krückau | 10644 - 17525 |
kr_01 / Krückau | GPV Krückau-Pinnau | Krückau | 0 - 7057 |
lue_01_a / Kremper Au OL | WBV Neustädter Binnenwasser | Kremper Au | 19285 - 21012 |
lue_01_b / Kremper Au Wald | WBV Neustädter Binnenwasser | Kremper Au | 14460 - 19285 |
lue_01_c / Kremper Au UL | WBV Neustädter Binnenwasser | Kremper Au | 6407 - 14460 |
lue_03_a / Lachsbach OL | WBV Neustädter Binnenwasser | Lachsbach | 10644 - 17376 |
lue_03_b / Lachsbach Wald | WBV Neustädter Binnenwasser | Lachsbach | 7627 - 10644 |
lue_03_c / Lachsbach/Steinbach | WBV Neustädter Binnenwasser | Steinbach | 4674 - 5683 |
lue_03_c / Lachsbach/Steinbach | WBV Redingsdorf | Steinbach | 0 - 2398 |
lue_03_c / Lachsbach/Steinbach | WBV Neustädter Binnenwasser | Steinbach | 0 - 4674 |
lue_03_c / Lachsbach/Steinbach | WBV Neustädter Binnenwasser | Lachsbach | 267 - 7627 |
mi_04 / Dehringstrom OL | SV Mieltal | Dehringstrom (Nr. 518) | 0 - 1272 |
mi_04 / Dehringstrom OL | DHSV Dithmarschen | Dehringstrom | 6276 - 8020 |
mst_08 / Rantzau | DuSV Rantzau | Rantzau-Quelllauf | 182 - 415 |
mst_08 / Rantzau | DuSV Rantzau | Stormsteichbach / Vorfluter Schlotfeld | 0 - 5866 |
mst_08 / Rantzau | DuSV Rantzau | Rantzau | 0 - 14931 |
mtr_01 / Mittlere Trave | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Trave | 25131 - 33929 |
mtr_02 / Pulverbek | WBV Trave | Pulverbek | -7 - 12216 |
mtr_07_a / Haisterbek UL | GPV Norderbeste | Haisterbek | 0 - 2870 |
mtr_08_b / Sylsbek UL | WBV Süderbeste | Sylsbek | 0 - 4685 |
mtr_08 c / Sylsbek OL | WBV Süderbeste | Sylsbek | 4685 - 4824 |
mtr_09 / Barnitz | GuV Steinau/Nusse | Barnitz | 0 - 3103 |
mtr_09 / Barnitz | GuV Steinau/Nusse | Kobeck | 0 - 6280 |
mtr_09 / Barnitz | GPV Norderbeste | Barnitz | 2192 - 13959 |
mtr_10 / Beste | GPV Norderbeste | Barnitz | 0 - 2192 |
mtr_10 / Beste | GPV Norderbeste | Beste | 2442 - 8116 |
mtr_15 / Mittlere u Untere Trave | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Stadtarm | 0 - 875 |
mtr_15 / Mittlere u Untere Trave | GPV Norderbeste | Beste | -6 - 2442 |
mtr_15 / Mittlere u Untere Trave | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Trave | 6801 - 25131 |
mtr_19_a / Tegelbek/Twisselbek | GPV Mielsdorf-Neuengörs | Mielsdorfer Au | 0 - 380 |
mtr_19_a / Tegelbek/Twisselbek | GPV Mielsdorf-Neuengörs | Twisselbek | 0 - 3770 |
mtr_19_a / Tegelbek/Twisselbek | GPV Mielsdorf-Neuengörs | Tegelbek | 0 - 3816 |
mtr_20 / Trave | Bund (WSV) | Trave | 21993 - 28310 |
mtr_20 / Trave | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Trave | 0 - 6801 |
mtr_21 / Beste | GPV Norderbeste | Beste | 8116 - 10586 |
nok_03 / Hanerau OL | WBV Hanerau | Hanerau (GUB-17) | 0 - 435 |
nok_03 / Hanerau OL | WBV Hanerau | Hanerau | 4421 - 11387 |
nok_06 / Gieselau/ Westerau | SV Obere Gieselau | Gieselau/Westerau | 0 - 105 |
nok_06 / Gieselau/ Westerau | SV Obere Gieselau | Moorbek | 0 - 2342 |
nok_06 / Gieselau/ Westerau | SV Obere Gieselau | Gieselau/ Westerau | -82 - 15794 |
nok_07 / Bendorfer Bach | WBV Iselbek | Quellenbach (GUB 7) | 0 - 215 |
nok_07 / Bendorfer Bach | WBV Iselbek | Quellenbach (GUB 4) | 0 - 451 |
nok_07 / Bendorfer Bach | WBV Iselbek | Quellenbach | 0 - 1352 |
nok_07 / Bendorfer Bach | WBV Iselbek | Bendorfer Bach | 0 - 6104 |
nok_07 / Bendorfer Bach | WBV Iselbek | Iselbek | -89 - 6572 |
oei_07 / Eider oberhalb Westen-See | WBV Obere Eider | Eider | 0 - 6415 |
oei_07 / Eider oberhalb Westen-See | WBV Eider am Schulensee | Eider | 2966 - 14908 |
oei_15 / Schierenseegraben | WBV Westensee | Westensee | 919 - 950 |
oei_15 / Schierenseegraben | WBV Westensee | Schierenseegraben | 0 - 387 |
oei_15 / Schierenseegraben | WBV Westensee | Verbindungsgraben | 0 - 722 |
oei_15 / Schierenseegraben | WBV Westensee | Kleiner Schierensee | 0 - 918 |
oei_31 / Schirnauer Au | Bearbeitungsgebietsverband 10 (WBV-frei) | Schirnauer Au (GUB 1) | -310 - 119 |
oei_31 / Schirnauer Au | WBV Wittensee-Exbek | Schirnauer Au | 0 - 3108 |
og_16_a / Farver Au OL | WBV Oldenburg | Steinbek 1.67.3.5 | 5627 - 10438 |
og_16_b / Farver Au Wald | WBV Oldenburg | Steinbek 1.67.3.5 | 0 - 5627 |
og_16_c / Testorfer Au | WBV Oldenburg | Testorfer Au | 0 - 4016 |
ost_05_f / Stör bis Mndg Bünzau | Stadt Neumünster | Stör | 0 - 1961 |
ost_05_f / Stor bis Mndg BürTzaii | WBV Wasbek | Aalbek | -7 - 504-6 |
ost_05_f / Stör bis Mndg Bünzau | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Stör | 11439 - 21732 |
ost_10_d / Mitbek / Höllenau / Bünzau | WBV Bünzau | Höllenau | 0 - 59 |
ost_10_d / Mitbek / Höllenau / Bünzau | WBV Wasbek | Bredenbek | 0 - 561 |
ost_10_d / Mitbek / Höllenau / Bünzau | WBV Bünzau | Bredenbek | 0 - 2652 |
ost_10_d / Mitbek / Höllenau / Bünzau | WBV Untere Höllenau | Mitbek | 0 - 4080 |
ost_10_d / Mitbek / Höllenau / Bünzau | WBV Untere Höllenau | Höllenau | 0 - 8220 |
ost_10_d / Mitbek / Höllenau / Bürilau | WBV Bünzau | Bünzau | -8 - 9921 |
otr_03_b / Trave am Heidmoor | GPV Am Oberlauf d.Trave | Trave III | 9200 - 13346 |
otr_05 / Garbeker Au OL | GPV Am Oberlauf d.Trave | Garbecker Au (610) | 0 - 266 |
otr_05 / Garbeker Au OL | GPV Am Oberlauf d.Trave | Garbeker Au | 3234 - 5364 |
otr_06 / Garbeker Au UL | GPV Am Oberlauf d.Trave | Garbeker Au | 0 - 3234 |
otr_07 / Trave oberhalb Wardersee | GPV Am Oberlauf d.Trave | Trave III | 0 - 5476 |
otr_13_b / Hohler Bach UL | GPV Brandsau Faule Trave | Hohler Bach | 0 - 1784 |
otr_13_c / Faule Trave UL | GPV Brandsau Faule Trave | Faule Trave | 0 - 3360 |
otr_15_a / Trave I | Am Oberlauf d.Trave | Trave I | 7532 - 12995 |
otr_15_b / Trave I | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Trave | 42755 - 45481 |
otr_15_b / Trave I | Am Oberlauf d.Trave | Trave I | 0 - 7532 |
otr_15_c / Mittlere Trave | LKN Schl.-Holst. (Itzehoe) | Trave | 33929 - 42755 |
otr_16_b / Groß Niendorfer Au | GPV Mözener Au | Groß Niendorfer Au | 67 - 2430 |
pi_05_a / Gronau | WV Pinnau-Bilsbek-Gronau | Gronau | 0 - 6865 |
sl_03_b / Selker Mühlenbach | WBV Haddeby | Selker Mühlenbach | 0 - 3289 |
sl_05_b / Ekeberger Au UL | WBV der Angelner Auen | Ekeberger Au | 0 - 4194 |
sl_09_b / Wellspanger Au | WBV der Angelner Auen | Oxbek | 0 - 1523 |
sl_09_b / Wellspanger Au | WBV der Angelner Auen | Boholzer Au | 0 - 1579 |
sl_09_b / Wellspanger Au | VVBV der Angelner Auen | Wellspanger Au | 0 - 7335 |
sl_10_a / Loiter Au UL | WBV der Angelner Auen | Füsinger Au | 0 - 7328 |
sl_10 b / Loiter Au OL | WBV der Angelner Auen | Füsinger Au | 7328 - 8980 |
sl_10_b / Loiter Au OL | WBV der Angelner Auen | Loiter Au | 0 - 9421 |
sl_18_a / Grimsau UL | WBV Grimsau | Grimsau | 0 - 6792 |
st_01_b / Schwartau oberhalb Bärkauer See | WBV Schwartau | Schwartau | 27921 - 31827 |
st_03_a / Schwartau bis Barkaue-See | WBV Schwartau | Schwartau | 11586 - 27012 |
st_03_d / Curau | WBV Schwartau | Schwinkenrader Mühlenbach | 0 - 2870 |
st_03_d / Curau | WBV Schwartau | Curauer Au | 0 - 18500 |
st_04 / Schwartau UL | WBV Schwartau | Schwartau | -96 - 302 |
st_04 / Schwartau UL | WBV Schwartau | Schwartau | 0 - 6322 |
st_06 / Schwartau | WBV Schwartau | Schwartau | 6322 - 11586 |
sw_01_a / Malenter Au ML | WBV Schwentine | Malenter Au | 9410 - 14185 |
sw_01_b / Malenter Au OL | WBV Schwentine | Malenter Au | 14551 - 22962 |
sw_02 / Malenter Au UL | WBV Schwentine | Malenter Au Nr. 42948 | 0 - 1957 |
sw_021 Malenter Au UL | WBV Schwentine | Malenter Au | 1431 - 9410 |
sw_03 / Schwentine OL | WBV Schwentine | Schwentine | 18436 - 27632 |
sw_09_a / Schwentine Zulauf Lanker See | GUV Schwentinegebiet | Schwentine | 19054 - 22570 |
sw_15 / Dweerbeek | WBV Schwentine | Dweerbeek | 914 - 3287 |
sw_16 / Ukleiau | WBV Schwentine | Dweerbeek | 30 - 650 |
sw_16 / Ukleiau | WBV Schwentine | Ukleiau | 2326 - 4991 |
sw_26_a / Alte Schwentine Zuläuf Stolper See | GUV Schwentinegebiet | Alte Schwentine | 17678 - 19455 |
sw_35_b / Tensfelder Au | GPV Tensfelder Au Schmalensee | Ablauf Stocksee (803) | 0 - 1154 |
sw_35_b / Tensfelder Au | GPV Tensfelder Au Schmalensee | Tensfelder Au | 0 - 7648 |
tr_06 / Kielstau/Bondenau | WBV Obere Treene | Treene | 5101 - 9313 |
tr_06 / Kielstau/Bondenau | WBV Obere Treene | Kielstau | 0 - 17174 |
tr_08 b / Treene | WBV Jerrisbek | Jerrisbek | 0 - 538 |
tr_08_b / Treene | WBV Mittlere Treene | Ihlseestrom (73) | 0 - 3961 |
tr_08_b / Treene | WBV Mittlere Treene | Treene | 14716 - 40889 |
tr_12_b / Bollingstedter Au UL | WBV Bollingstedter Au | Bollingstedter Au | 0 - 10219 |
tr_19_a / Treene OL | WBV Mittlere Treene | Treene | 4969 - 14716 |
tr_19_b / Treene bis Silberstedter Au | Eider-Treene-Verband | Treene | 2721 - 2754 |
tr_19_b / Treene bis Silberstedter Au | WBV Mittlere Treene | Treene | 0 - 4969 |
utr_04 / Hellbach im NSG | GuV Hellbach-Boize | Hellbach | 6761 - 12390 |
utr_08 / Pirschbach | GuV Göldenitz-Pirschbach | Quellgerinne-Kappungsbereich | 0- 1110 |
utr_08 / Pirschbach | GuV Göldenitz-Pirschbach | Pirschbach | -22 - 6763 |
utr_15 / Grinau OL | GPV Grinau | Grinau | 9804 - 19786 |
we_05 / Bellerbek | WBV Wardersee | Belerbek | 0 - 1227 |
we_05 / Bellerbek | WBV Wardersee | Wennebek | 0 - 4259 |
we_06_a / Mühlenau | WBV Wardersee | Mühlenau | 0 - 1733 |
we06_a / Mühlenau | WBV Bokelholm | Mühlenau | 0 - 2431 |
we_06_a / Mühlenau | WBV Seekanal | Mühlenau | 0 - 8633 |
we_06_a / Mühlenau | WBV Untere Wehrau | Wehrau | -64 - 10797 |
we_08 / Bargstedter Au/Mühlenbek | WBV Brammerau | Bargstedter Au/ Mühlenbek | 971 - 7834 |
we_09 / Bokeler Au | WBV Brammerau | Bargstedter Au/ Mühlenbek | 0 - 971 |
we_09 / Bokeler Au | WBV Untere Bokeler Au | Brammerau | 0 - 2947 |
we_09 / Bokeler Au | WBV Brammerau | Brammerau | 0 - 4015 |
we_09 / Bokeler Au | WBV Untere Jevenau | Jevenau | -620 - 4388 |
we_09 / Bokeler Au | WBV Untere Bokeler Au | Jevenau | 0 - 5088 |
we_09 / Bokeler Au | WBV Untere Bokeler Au | Kattbek | 0 - 8127 |
we_11_b / Wisbek OL | WBV Haaleraugebiet | Wisbek (C4) | 0 - 565 |
we_11_b / Wisbek OL | WBV Haaleraugebiet | Oberlauf der Wisbek | 0 - 1336 |
we_11_b / Wisbek OL | WBV Haaleraugebiet | Wisbek | 2030 - 5689 |
we_13_a / Papenau | WBV Haaleraugebiet | Papenau 1 | 0 - 2311 |
we_13_a / Papenau | WBV Haaleraugebiet | Papenau | 0 - 5930 |
we_14 / Reher Au/ Haalerau OL | WBV Haaleraugebiet | Pulser Au | 0 - 2208 |
we_14 / Reher Au/ Haalerau OL | WBV Wapelfelder Au | Jahrsdorfer Au | 0 - 2373 |
we_14 / Reher Au/ Haalerau OL | WBV Haaleraugebiet | Wasbek | 0 - 2512 |
we_14 / Reher Au/ Haalerau OL | WBV Haaleraugebiet | Reher Au | 0 - 2980 |
we_14 / Reher Au/ Haalerau OL | WBV Haaleraugebiet | Wapelfelder Au | 0 - 5300 |
we_14 / Reher Au/ Haalerau OL | WBV Haaleraugebiet | Haalerau | 6203 - 13656 |
we_15 / Pulser Au | WBV Haaleraugebiet | Viehmoorbach | 0 - 2264 |
we_15 / Pulser Au | WBV Haaleraugebiet | Pulser Au | 2208 - 6206 |
1) oder Angabe eines ausnahmsweise anderen Unterhaltungsträgers.
2) Angaben aus dem AWGV des Landes (Amtliches Wasserwirtschaftliches Gewässerverzeichnis). Zur leichteren Identifizierung sind in einigen Fällen dessen Gewässer-Identitäts-Nummern angegeben. 3) Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, Betriebssitz Itzehoe. 4) Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. |
Artikel 2
Änderung des Landeswaldgesetzes 4
Das Landeswaldgesetz vom 5. Dezember 2004 (GVOBl. Schl.-H. S. 461), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 13. Juli 2011 (GVOBl. Schl.-H. S. 225), wird wie folgt geändert:
1. Im Inhaltsverzeichnis wird die Angabe " § 42 Übergangsregelung" durch die Angabe " § 42 Übergangsregelungen" ersetzt.
2. In § 2 Absatz 3 wird folgender Satz angefügt: "Standortheimisch ist eine Baumart, wenn sich ihr jeweiliger Wuchsstandort im natürlichen Verbreitungsgebiet der betreffenden Art befindet oder in der Nacheiszeit befand."
3. § 5 Absatz 2 Nummer 3 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
3. Aufbau naturnaher standortgerechter Mischwälder unter Verwendung geeigneten forstlichen Vermehrungsgutes bei Erhaltung der genetischen Vielfalt; | "3. Aufbau naturnaher, standortgerechter Wälder mit hinreichendem Anteil standortheimischer Baumarten unter Ausnutzung geeigneter Naturverjüngung und Verwendung geeigneten forstlichen Vermehrungsgutes bei Erhaltung der genetischen Vielfalt;" |
4. In § 6 wird folgender Satz 3 angefügt: "10 Prozent der Gesamtfläche des Staats- und Körperschaftswaldes sollen zur Schaffung eines Netzes von Naturwäldern aus der Bewirtschaftung genommen werden."
5. § 7 Absatz 2 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
(2) Eine Ausnahme soll unbeschadet weiter gehender Rechtsvorschriften, insbesondere des Landesnaturschutzgesetzes, nur zugelassen werden, wenn überwiegende öffentliche Interessen den Kahlschlag erfordern. | "(2) Eine Ausnahme soll unbeschadet weitergehender Rechtsvorschriften, insbesondere des Landesnaturschutzgesetzes, nur zugelassen werden, wenn überwiegende öffentliche Interessen den Kahlschlag erfordern und gewährleistet ist, dass sich auf der Fläche nach dem Kahlschlag ein Waldbestand mit überwiegendem Anteil an standortheimischen Baumarten entwickelt." |
6. § 9 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 2 wird folgender Satz 3 angefügt: "Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die Genehmigung von Eingriffen durch den Abbau oberflächennaher Bodenschätze, Abgrabungen oder Aufschüttungen im Wald."
b) In Absatz 3 wird folgender Satz 3 angefügt: "Die Umwandlung von Wald zur Errichtung von Windenergieanlagen mit einer Höhe von mehr als 10 Metern ist unzulässig."
7. In § 10 wird folgender Absatz 5 angefügt:
"(5) Die Genehmigung ist zu befristen. Die Frist darf fünf Jahre nicht überschreiten. Eine nach Absatz 4 Satz 1 erteilte Genehmigung gilt als auf fünf Jahre befristet erteilt."
8. § 14 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 14 Naturwald
(1) Wald, der unter Verzicht auf Bewirtschaftungsmaßnahmen dauerhaft sich selbst überlassen werden soll, kann durch Verordnung zu Naturwald erklärt werden. Naturwälder dienen insbesondere folgenden Zwecken:
(2) Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturwaldes oder seiner Bestandteile oder zu einer erheblichen oder dauerhaften Störung der Lebensgemeinschaften führen können, sind verboten. | " § 14 Naturwald
(1) Naturwälder dienen insbesondere folgenden Zwecken:
(2) Die in der Anlage zu diesem Gesetz genannten und in Abgrenzungskarten im Maßstab 1 : 25.000 dargestellten Flächen im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Anstalt Schleswig-Holsteinische Landesforsten werden zur Sicherung der ungestörten Entwicklung der geologischen und biologischen Prozesse im Wald zu Naturwäldern erklärt und nach Maßgabe des Absatzes 4 unter Schutz gestellt. Die Anlage ist Bestandteil dieses Gesetzes. Die Forstbehörde setzt die Abgrenzungskarten nach Satz 1, soweit dies aus Gründen der Rechtsklarheit erforderlich ist, in Karten im Maßstab 1 : 5.000 um und verwahrt diese archivmäßig. Die oberste Forstbehörde kann durch Verordnung die jeweilige Gebietsabgrenzung anpassen, wenn dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses erforderlich ist. Weitergehende Schutzvorschriften bleiben unberührt. (3) Weitere Waldflächen, die unter Verzicht auf Bewirtschaftungsmaßnahmen dauerhaft sich selbst überlassen werden sollen, können durch Verordnung zu Naturwald erklärt werden. (4) Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturwaldes oder seiner Bestandteile oder zu einer erheblichen oder dauerhaften Störung der Lebensgemeinschaften führen können, sind verboten. (5) Unberührt von den Verboten des Absatzes 4 bleiben
(6) Die Forstbehörde kann im Einvernehmen mit der oberen Naturschutzbehörde Ausnahmen von den Verboten des Absatzes 4 zulassen zur Gewinnung von forstlichem Vermehrungsgut sowie zur Umsetzung von Maßnahmen des Naturschutzes, insbesondere zur Sicherung der Erhaltungsziele des Netzes Natura-2000 und zum Schutz der Habitate besonders geschützter Arten." |
9. § 15 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
§ 15 Erlass von Naturwaldverordnungen
(1) Verordnungen nach § 14 erlässt die oberste Forstbehörde. (2) Vor dem Erlass einer Verordnung sind
zu hören. (3) Der Entwurf der Verordnung und die dazugehörenden Karten sind für die Dauer eines Monats in den Städten, amtsfreien Gemeinden und Ämtern, in denen sich das Vorhaben auswirken kann, öffentlich auszulegen. Ort und Dauer der Auslegung sind mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt zu machen mit dem Hinweis darauf, dass Bedenken und Anregungen bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei der obersten Forstbehörde vorgebracht werden können. (4) In der Verordnung sollen
geregelt werden. Die Abgrenzung des Naturwaldes ist grob zu beschreiben und in einer Karte hinreichend genau darzustellen. Die Karte ist mit der Verordnung zu verkünden oder bei der in der Verordnung zu bestimmenden Behörde auf Dauer zur Einsicht für jedermann bereitzuhalten. | " § 15 Erlass von Naturwaldverordnungen
(1) Verordnungen nach § 14 Absatz 3 erlässt die oberste Forstbehörde. (2) Vor dem Erlass einer Verordnung sind die Gemeinden, Behörden und sonstigen öffentlichen Planungsträger, auf deren Aufgabenbereiche sich die Verordnung voraussichtlich auswirkt, zu hören. Die oberste Forstbehörde räumt ihnen dafür eine angemessene Frist ein. Verspätet eingegangene Stellungnahmen werden nicht mehr berücksichtigt, es sei denn, die vorgebrachten Belange waren der obersten Forstbehörde bereits bekannt oder hätten ihr bekannt sein müssen oder sind für die Rechtmäßigkeit der Verordnung von Bedeutung. (3) Der Entwurf der Verordnung ist mit den dazugehörenden Karten für die Dauer eines Monats In den Ämtern und amtsfreien Gemeinden, in deren Gebiet sich die Verordnung voraussichtlich auswirkt, öffentlich auszulegen. Ort und Dauer der Auslegung haben die genannten Körperschaften mindestens eine Woche vorher mit dem Hinweis darauf örtlich bekannt zu machen, dass jedermann bis zu zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungszeit bei ihnen oder bei der obersten Forstbehörde schriftlich oder zur Niederschrift Stellungnahmen abgeben kann. (4) Die Beteiligung nach Absatz 2 kann gleichzeitig mit dem Verfahren nach Absatz 3 durchgeführt werden. (5) Die oberste Forstbehörde prüft die fristgerecht abgegebenen Stellungnahmen. Sie teilt das Ergebnis den Personen, die Stellungnahmen abgegeben haben, mündlich in einem gemeinsamen Termin oder schriftlich mit. (6) Von der Anwendung der Absätze 2 bis 5 kann abgesehen werden, wenn
In den Fällen des Satzes 1 Nummer 2 und 3 sind die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer, Nutzungsberechtigten und Gemeinden innerhalb einer angemessenen Frist anzuhören. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 1 sind sie anzuhören, wenn es sich um wesentliche räumliche oder sachliche Erweiterungen handelt. (7) Die Absätze 1 bis 6 gelten entsprechend für die Aufhebung von Verordnungen. (8) Die Abgrenzung eines Naturwalds ist in der Verordnung
Die Karten nach Nummer 2 müssen in hinreichender Klarheit erkennen lassen, welche Grundstücke zum Naturwald gehören; bei Zweifeln gelten die Flächen als nicht betroffen." |
10. In § 22 Absatz 1 wird folgender Satz angefügt: "Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Naturwälder nach § 14."
11. In § 24 Absatz 2 wird folgender neuer Satz 3 eingefügt:
"Eine Unterschreitung des Waldabstands zugunsten von baulichen Anlagen waldpädagogischer Einrichtungen kann bereits zugelassen werden, wenn diese nicht durch Windwurf oder Waldbrand gefährdet werden und von ihnen keine Waldbrandgefahr ausgeht."
12. In § 25 Absatz 3 Satz 2 wird das Wort "Holzeinkauf" durch das Wort "Holzverkauf" ersetzt.
13. § 28 wird um folgenden Absatz 6 ergänzt:
"(6) Waldbesitzende, deren an Naturwald grenzende Waldflächen als Folge der Regelung in § 22 Absatz 1 Satz 4 erheblich geschädigt werden, haben gegen das Land einen Anspruch auf angemessene Entschädigung in Geld. § 254 BGB gilt entsprechend. Über den Anspruch entscheidet die Forstbehörde auf Antrag."
14. § 38 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Nummer 1 wird die Angabe " § 14 Abs. 2" durch die Angabe " § 14 Absatz 4" ersetzt.
b) In Absatz 4 wird die Nummer 4
4. den Wald mit Abfällen oder anderen Stoffen verunreinigt
gestrichen.
15. § 42 wird wie folgt geändert:
a) In der Überschrift wird das Wort "Übergangsregelung" durch das Wort "Übergangsregelungen" ersetzt.
b) Der bisherige Text wird Absatz 1.
c) Es wird folgender Absatz 2 angefügt:
"(2) Auf Abschnitte von Vorhaben, für die am 24-, Juni 2016 das Planfeststellungsverfahren eröffnet und die Bekanntgabe der Planauslegung veranlasst ist, findet § 14 Absatz 4 keine Anwendung, wenn Naturwälder nach § 14 Absatz 2 berührt sind."
16. Nach § 43 wird an das Gesetz folgende Anlage zu § 14 Absatz 2 angefügt:
".
Im Eigentum der Anstalt Schleswig-Holsteinische Landesforsten stehende Flächen | Anlage (zu § 14 Absatz 2 Landeswaldgesetz) |
Lfd. Nr. | Gebietsname | Größe in ha gerundet | Försterei | betroffene Abteilungen oder Abteilungsteile |
1 | Bahrenhöfer Wohld | 18 | Fohlenkoppel | 389; 390. |
2 | Beimoor | 77 | Lütjensee | 206; 211; 217; 218; 223; 224; 226; 227. |
3 | Bestetal Helldahl und Rehbrook | 58 | Fohlenkoppel | 322; 323; 324; 331; 332; 334. |
4 | Beutz | 41 | Scharbeutz | 489; 490. |
5 | Born | 37 | Haale | 3795; 3796; 3797. |
6 | Bremsburg | 63 | Idstedtwege | 4713; 4714; 4715; 4717. |
7 | Buchholz Segeberger Forst | 46 | Glashütte | 2232; 2233; 2246; 2248; 2249. |
8 | Dahmer Holzkoppel | 32 | Kellenhusen | 620; 621; 623. |
9 | Dodau Südwest | 34 | Dodau | 891; 892. |
10 | Elsdorfer Gehege | 57 | Lohe | 3615; 3629; 3631; 3632; 3638. |
11 | Endern | 57 | Tangstedt | 1303; 1304; 1305; 1306; 1307; 1308. |
12 | Fohlenkoppel | 47 | Fohlenkoppel | 374; 375. |
13 | Haaler Gehege | 81 | Haale | 3738; 3744; 3755; 3756; 3757. |
14 | Hahnenkoppel | 34 | Reinbek | 97; 98. |
15 | Hahnheide | 243 | Hahnheide | 4; 11; 12; 24; 25; 26; 27; 28; 29; 30, 34; 54; 59; 60. |
16 | Halloh Itzehoe | 23 | Drage | 1603; 1604. |
17 | Hamweddler Gehege | 56 | Haale | 3779; 3780. |
18 | Hegebuchenbusch Segeberger Forst | 53 | Heidmühlen | 2214; 2215; 2216; 2217; 2218; 2219; 2224. |
19 | Himmelmoor-Rand | 80 | Kummerfeld | 1001; 1002; 1003; 1004; 1065. |
20 | Himmelreich | 27 | Mörel | 3712; 3713; 3717; 3718. |
21 | Hofhölzung Rantzau | 18 | Kummerfeld | 1104. |
22 | Hundehörn | 37 | Ahrensbök | 51C). |
23 | Jettbrook | 32 | Bordesholrn | 1921; 1922; 1923. |
24 | Kalkhütte Kellersee | 21 | Wüstenfelde | 723. |
25 | Kluvensieker Holz Kanalgehege Ost | 51 | Hütten | 3004; 3005; 3006; 3016. |
26 | Krummland Zentralbereich | 25 | Hütten | 3054; 3055; 3056; 3057; 3058. |
27 | Lindewitt | 18 | Drelsdorf | 4602; 4603; 4607. |
28 | Luhnstedt West | 110 | Mörel | 3728; 3729; 3730; 3731; 3732. |
29 | Majenfelde Hasenberg | 44 | Dodau | 802; 803. |
30 | Nücheler Dörn | 42 | Wüstenfelde | 732; 733; 734. |
31 | Ochsenkoppel Dänischer Wohld | 20 | Hütten | 3572. |
32 | Osterohrstedtholz | 102 | Idstedtwege | 4760; 4761; 4762; 4763; 4764. |
33 | Pugum Friedeholz | 118 | Glücksburg | 4059; 4060; 4061; 4064; 4065; 4066. |
34 | Rehbergholz | 46 | Satrup | 3386; 3388; 3389; 3390. |
35 | Röbeler Holz | 27 | Kellenhusen | 696; 697. |
36 | Röhrkirchen Hüttener Au | 15 | Hütten | 3051. |
37 | Scharbeutzer Heide | 37 | Scharbeutz | 425; 427. |
38 | Schierenwald | 71 | Schierenwald | 1583; 1587; 1588. |
39 | Schmalfelder Wohld | 18 | Tangstedt | 1324; 1327. |
40 | Schwartautal | 47 | Scharbeutz | 472; 473; 475. |
41 | Söhren bei Segeberg | 19 | Fohlenkoppel | 393. |
42 | Sören Nordteil | 20 | Bordesholm | 1941; 1942; 1943. |
43 | Steinholz Bollingstedter Au | 16 | Idstedtwege | 3467; 3468; 3471. |
44 | Steinkampsholz | 54 | Fohlenkoppel | 363; 364. |
45 | Tiergarten bei Schleswig | 53 | Idstedtwege | 3223; 3226; 3229; 3230. |
46 | Tremmerup | 54 | Glücksburg | 4070; 4071; 4072; 4077; 4078; 4079; 4083. |
47 | Ukleisee/Bökensberg | 103 | Wüstenfelde | 727; 728; 729; 730; 731; 760. |
48 | Viehkoppel bei Em- kendorf | 36 | Bordeholm | 1821. |
49 | Viehwiesen Hütten | 15 | Hütten | 3036; 3037. |
50 | Wahlsdorfer Holz | 24 | Ahrensbök | 502. |
51 | Wälder an der Barnitz | 38 | Fohlenkoppel | 341; 342; 343; 345; 346. |
52 | Westerholz | 50 | Mörel | 3700; 3701; 3702; 3704; 3705. |
Im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein stehende Flächen
lfd. Nr. | Gebietsname | Größe in ha gerundet | Kreis | Gemeinde | Amt | Flurstücke oder Flurstücksteile |
1 | Düne am Treßsee | 21 | Schleswig- Flensburg | Sieverstedt | Amt Oeversee | Süderschmedeby *1*3 |
Süderschmedeby *1*50/3 | ||||||
Süderschmedeby *1*50/4 | ||||||
Süderschmedeby *1*50/5 | ||||||
Süderschmedeby *1*50/6 | ||||||
Süderschmedeby *1*52/1 | ||||||
Süderschmedeby *1*52/2 | ||||||
2 | Haseldorfer Binnenelbe | 110 | Pinneberg | Hetlingen | Amt Haseldorf | Hetlingen *16*2 |
Haseidorf | Haseldorf *19*4 | |||||
Haseldorf *19*6 | ||||||
Haseldorf *19*8 | ||||||
Haseldorf *19*11 | ||||||
3 | Hohenfelder Mühlenau | 37 | Plön | Köhn | Amt Probstei | Köhn-Moorrehmen *5*38/4 |
4 | Johannisthal | 26 | Ostholstein | Grennersdorf | Amt Oldenburger Land | Johannistal *1*6/15 |
5 | Kaltenhofer Moor | 118 | Rendsburg- Eckernförde | Osdorf | Amt Dänischer Wohld | Osdorf *5*32/1 |
Osdorf *5*33 | ||||||
Felm | Kaltenhof *1*1/8 | |||||
Kaltenhof *1*7/1 | ||||||
Kaltenhof *2*4/1 | ||||||
Kaltenhof *2*4/2 | ||||||
Kaltenhof *2*58/2 | ||||||
Felm *3*31 | ||||||
6 | Kranika | 27 | Stormarn | Lütjensee | Amt Trittau | Lütjensee *3*35/5 |
Lütjensee *3*35/6 | ||||||
Lütjensee *3*53/39 | ||||||
Lütjensee *3*54/39 | ||||||
Lütjensee *3*55/39 | ||||||
Lütjensee *3*56/39 | ||||||
Lütjensee *3*57/39 | ||||||
Lütjensee *3*58/39 | ||||||
Lütjensee *4*4/3 | ||||||
Lütjensee *4*43/33 | ||||||
Grönwohld | Grönwohld *1*1/5 | |||||
Grönwohld *1*6/2 | ||||||
Grönwohld *1*44/1 | ||||||
Grönwohld *1*101 | ||||||
7 | Lanker See | 29 | Plön | Kühren | Amt Preetz- Land | Kühren *3*1 |
Kühren *3*16/1 | ||||||
Kühren *4*2/1 | ||||||
Kühren *4*2/8 | ||||||
Kühren *4*75/2 | ||||||
8 | Lohe | 20 | Herzogtum - Lauenburg | Wohltorf | Amt Hohe Elbgeest | Wohltorf *4*40/1 |
Sachsenwald *63*1/1 | ||||||
Sachsenwald *63*1/2 | ||||||
Sachsenwald *63*3/4 | ||||||
Sachsenwald *63*3/6 | ||||||
Sachsenwald *63*3/8 | ||||||
Sachsenwald *63*5/4 | ||||||
Sachsenwald *63*6/1 | ||||||
9 | Lütjensee/Hochfelder See | 32 | Plön | Kirchbarkau | Amt Preetz-Land | Kirchbarkau *3*14/4 |
Bothkamp | Bothkamp *1*20/5 | |||||
Bothkamp *2*26/4 | ||||||
Bothkamp *2*45 | ||||||
Bothkamp *2*46/8 | ||||||
10 | Riesewohld | 56 | Dithmarschen | Tensbüttel-Röst | Amt Mitteldithmarschen | Röst *4*2 |
Sarzbüttel | Sarzbüttel *13*33 | |||||
Odderade | Odderade *5*43 | |||||
Odderade *5*45 | ||||||
Odderade *5*46 | ||||||
Odderade *5*48 | ||||||
Odderade *11*50 | ||||||
Odderade *11*54 | ||||||
Odderade *11*55 | ||||||
Odderade *11*56 | ||||||
Odderade *11*60 | ||||||
Odderade *11*62 | ||||||
11 | Sachsenwald | 106 | Herzogtum-Lauenburg | Schwarzenbek | Rülau *1*4 | |
Rülau *119 | ||||||
Rülau *1*21 | ||||||
Rülau *1*22 | ||||||
Rülau *1*24 | ||||||
Rülau *1*25 | ||||||
Rülau *1*26 | ||||||
Rülau *1*27 | ||||||
Rülau *1*28 | ||||||
Rülau *1*29 | ||||||
Rülau *1*30 | ||||||
Rülau 1*31 | ||||||
Rülau *1*32 | ||||||
Rülau *1*33 | ||||||
Rülau *1*34/1 | ||||||
Rülau *1*34/2 | ||||||
Rülau *1*39/5 | ||||||
Rülau *2*4*1 | ||||||
Rülau *2*59 | ||||||
Rülau *2*(30 | ||||||
Rülau *3*13 | ||||||
Rülau *3*14 | ||||||
Rülau *316/3 | ||||||
Rülau *3*17 | ||||||
Rülau *3*18 | ||||||
Rülau *3*21 | ||||||
Rülau *3*22 | ||||||
Rülau *3*25 | ||||||
Brunstorf | Amt Schwarzenbek Land | Brunstorf *6*9/1 | ||||
Brunstorf *6*9/2 | ||||||
12 | Suhrer See/ Stadtheide | 85 | Plön | Bösdorf | Amt Großer Plöner See | Hohenrade *1*4/9 |
Hohenrade *1*5 | ||||||
Hohenrade *1*9/3 | ||||||
Plön | Plön *7*43/150 | |||||
Plön *7*62 | ||||||
Plön *7*103/25 | ||||||
Plön *7*104/31 | ||||||
Plön *8*5/1 | ||||||
Plön *811/6 | ||||||
Plön *811/15 |
Karten:
Karate Naturwald Bahrenhöfer Wohld
Karte Grummland Zentralbereich
Artikel 3
Änderung des Landesjagdgesetzes 5
Das Landesjagdgesetz in der Fassung vom 13. Oktober 1999 (GVOBl. Schl.-H. S. 300, ber. 2008 S. 135), zuletzt geändert durch Gesetz vom 6. Juni 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 100), wird wie folgt geändert:
1. § 4 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 wird wie folgt geändert;
Nach Satz 1 werden folgende Sätze angefügt:
"Abweichend von § 6a Absatz 1 Satz 1 Bundesjagdgesetz sind auch Grundflächen, die im Eigentum einer juristischen Person stehen, auf deren Antrag hin zu befriedeten Bezirken zu erklären, wenn diese glaubhaft macht, dass sie die Jagdausübung aus ethischen Gründen ablehnt. Im Übrigen bleibt § 6a Bundesjagdgesetz unberührt."
b) In Absatz 3 wird folgender Satz 6 angefügt:
"Die Sätze eins bis fünf gelten nicht für Flächen, die nach § 6a Bundesjagdgesetz zu befriedeten Bezirken erklärt worden sind."
c) In Absatz 4 Satz 2 werden nach dem KIammerzusatz "(Absatz 1 Nr. 7)" die Worte "und für Flächen, die nach § 6a Bundesjagdgesetz zu befriedeten Bezirken erklärt worden sind" eingefügt.
2. § 17 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 wird das Wort "Schwarzwild" durch das Wort "Schwarz- und Rehwild" ersetzt.
b) In Absatz 2 Satz 1 werden die Worte "als Jahresabschußplan" gestrichen.
3. § 29 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 5 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 5 werden nach denn Wort "einzugattern" die Worte "sowie in Jagdgattern die Jagd auszuüben oder die Jagdausübung zuzulassen" angefügt.
bb) Nummer 8 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
8. im Umkreis von 200 m von Querungshilfen für Wild, gemessen von der Mitte der Querungshilfe, Ansitzeinrichtungen aufzustellen; | "8. bei Querungshilfen für Wild, die am 24. Juni 2016 errichtet sind, im Umkreis von 200 Metern, gemessen von der Mitte der Querungshilfe, Ansitzeinrichtungen aufzustellen;" |
b) Es wird folgender Absatz 7 angefügt:
"(7) Die Planfeststellungsbehörde kann im Benehmen mit der unteren Jagdbehörde durch Planfeststellungsbeschluss die Ausübung der Jagd in einem Umkreis von 250 Meter um Querungshilfen für Wild, gemessen vom Mittelpunkt der Querungshilfen, sowie auf weiteren Flächen verbieten oder anderweitig beschränken, soweit dies zur Gewährleistung der Funktion der Querungshilfen erforderlich ist."
c) Nach Absatz 7 wird folgender Absatz 8 angefügt:
"(8) Die Jagdbehörde kann Ausnahmen von dem Jagdverbot in Absatz 5 Nummer 5 zulassen, wenn dies erforderlich ist, um bestehende Jagdgatter aufzulösen. § 27 Bundesjagdgesetz gilt entsprechend."
4. In § 30 Absatz 2 wird folgender Satz 3 angefügt: "Für die Anrechnung von Grundstücken, die nach § 6a Bundesjagdgesetz zu befriedeten Bezirken erklärt worden sind, gilt § 6a Absatz 6 Bundesjagdgesetz."
5. § 37 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 21 wird wie folgt geändert:
aa) Buchstabe e erhält folgende Fassung:
alt | neu |
e) Jagdbezirke eingattert; | "e) Jagdbezirke eingattert oder in Jagdgattern die Jagd ausübt oder zulässt;" |
bb) Buchstabe h erhält folgende Fassung:
alt | neu |
h) im Umkreis von 200 m von Querungshilfen für Wild Ansitzeinrichtungen aufstellt; | "h) im Umkreis von 200 Metern von am 24. Juni 2016 bestehenden Querungshilfen für Wild Ansitzeinrichtungen aufstellt;" |
b) In Nummer 23 wird der Punkt durch ein Semikolon ersetzt.
c) Es wird folgende Nummer 24 angefügt:
"24. einer auf der Grundlage von § 29 Absatz 7 angeordneten Beschränkung der Jagdausübung im Umkreis von Querungshilfen zuwiderhandelt, sofern der Planfeststellungsbeschluss auf diese Bußgeldvorschrift verweist."
Artikel 4
Änderung des Nachbarrechtsgesetzes 6
Das Nachbarrechtsgesetz für das Land Schleswig-Holstein vom 24. Februar 1971 (GVOBl. Schl.-H. S. 54), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 15. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 168), wird wie folgt geändert:
In § 37 Absatz 2 Satz 2 wird die Angabe " § 24 Abs. 3 des Landschaftspflegegesetzes" durch die Angabe " § 39 Absatz 5 Nummer 2 des Bundesnaturschutzgesetzes" ersetzt."
Artikel 5
Änderung der Ökokontoverordnung 7
Die Ökokonto- und Kompensationsverzeichnisverordnung vom 23. Mai 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 276), zuletzt geändert durch Verordnung VOM 26. April 2013 (GVOBl. Schl.-H. S. 219), wird wie folgt geändert:
1. § 4 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Nummer 1 wird der Verweis " § 11 Abs. 2 und 3" durch " § 11 Absatz 2 und § 11a" ersetzt.
b) In Absatz 2 wird der Verweis " § 11 Abs. 2 und 3" durch " § 11 Absatz 2 und § 11a" ersetzt.
2. In § 5 wird der Verweis " § 11 Abs. 2 und 3" durch " § 11 Absatz 2 und § 11a" ersetzt.
3. § 7 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 wird der Verweis " § 11 Abs. 8" durch " § 11 Absatz 6" ersetzt.
b) Absatz 3 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 wird vor dem Wort "Naturschutzbehörde" das Wort "unteren" eingefügt.
bb) Nach Satz 1 werden folgende Sätze 2 bis 4 angefügt:
"Neben den Daten aus Absatz 1 und 2 sind dazugehörige, raumbezogene Fachdaten (Geometrien) in einem digitalen Geoinformationssystem zu erfassen. Die Daten sind vierteljährlich der zuständigen oberen Naturschutzbehörde zu übermitteln, welche sie in ein landesweites Kompensationsverzeichnis überführt. Das landesweite Kompensationsverzeichnis ist in geeigneter Form öffentlich zugänglich zu machen."
c) Nach Absatz 3 wird folgender Absatz 4 angefügt:
"(4) Die oberste Naturschutzbehörde bestimmt die Datenformate und Abläufe der Datenverarbeitung durch Verwaltungsvorschrift."
Artikel 6
Änderung der Naturschutzzuständigkeitsverordnung 8
Die Naturschutzzuständigkeitsverordnung vom 1. April 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 227), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 23. Juni 2011 (GVOBl. Schl.-H. S. 232), wird wie folgt geändert:
1. § 1 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 2 wird der Verweis " § 11 Abs. 2 und 3" durch " § 11 Absatz 2 und § 11a" ersetzt.
b) In Nummer 6 werden nach denn Wort "LNatSchG" die Worte "sowie von Natura 2000-Gebieten nach § 24 Absatz 3 LNatSchG" eingefügt.
2. § 2 Absatz 2 wird wie folgt geändert:
a) Folgende Nummer 1 wird neu eingefügt:
"1. für die Fortschreibung der Roten Listen gemäß § 3a Satz 3 LNatSchG,"
b) Die bisherigen Nummern 1 bis 3 werden Nummern 2 bis 4; die bisherige Nummer 4 wird Nummer 7.
c) Nummer 3 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
3. für die Entgegennahme von Anzeigen, die schriftliche Bestätigung ihres Einganges sowie die Durchführung der Verträglichkeitsprüfung beim Einsatz gentechnisch veränderter Organismen nach § 26 LNatSchG in Verbindung mit § 35 BNatSchG sowie die Abgabe der Erklärung entsprechend § 34 Abs. 5 BNatSchG, | "3. für die nach § 26 LNatSchG in Verbindung mit § 35 BNatSchG erforderlichen Entscheidungen und Maßnahmen," |
d) In Nummer 4 wird das Wort "sowie" durch ein Komma ersetzt.
e) Nach Nummer 4 werden folgende Nummern 5 und 6 eingefügt:
"5. für die Ausübung des Vorkaufsrechts nach § 50 LNatSchG in Verbindung mit § 66 BNatSchG,
6. für die Weiterverarbeitung und Veröffentlichung der von den unteren Naturschutzbehörden übermittelten Daten nach § 7 Absatz 3 Ökokonto- und Kompensationsverzeichnisverordnung vom 23. Mai 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 276), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26. April 2013 (GVOBl. Schl.-H. S. 219), sowie"
Artikel 7
Änderung der Biotopverordnung 9
Die Biotopverordnung vom 22. Januar 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 48), zuletzt geändert durch Verordnung vom 12. Dezember 2013 (GVOBl. Schl.-H. S. 570), wird wie folgt geändert:
§ 1 wird wie folgt geändert:
1. In § 1 Satz 1 Biotop-VO wird die Formulierung " § 25 Abs. 1 des Landesnaturschutzgesetzes" durch die Formulierung " § 30 Bundesnaturschutzgesetz und § 21 Absatz 1 und 3 Landesnaturschutzgesetz" ersetzt.
2. Nummer 10 erhält folgende Fassung:
alt | neu |
10. Knicks Definition: An aktuellen oder ehemaligen Grenzen landwirtschaftlicher Nutzflächen oder zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft angelegte und mit vorwiegend heimischen Gehölzen, Gras- oder Krautfluren bewachsene Wälle mit oder ohne Überhälter einschließlich eines Knicksaumes. Knicks sind auch entsprechend Satz 1 angelegte Wälle ohne Gehölze und ein- oder mehrreihige Gehölzstreifen zu ebener Erde. Überhälter sind im Knick stehende Bäume mit einem Stammumfang von mindestens einem Meter gemessen in einem Meter Höhe über dem Erdboden. Der Knicksaum ist der dem Knickwall vorgelagerte Streifen in einer Breite von 50 cm, gemessen ab dem Knickwallfuß. Zulässige Pflege- und Bewirtschaftungsmaßnahmen: Das traditionelle Knicken alle 10 bis 15 Jahre in der Zeit vom 1. Oktober bis einschließlich 14. März bei Erhalt der Überhälter und Entfernen des Schnittgutes vom Knickwall. Das Fällen von Überhältern bis zu einem Stammumfang von zwei Metern gemessen in einem Meter Höhe über dem Erdboden ist zulässig, sofern in dem auf den Stock gesetzten Abschnitt mindestens ein Überhälter je 40 bis 60 m Knicklänge erhalten bleibt. Ausgenommen hiervon sind Bäume, die auf der Grundlage dieser Verordnung in ihrer ursprünglichen Fassung vom 22. Januar 2009 als nachwachsende Überhälter stehen gelassen oder neu angepflanzt wurden, Bäume, die im baurechtlichen Innenbereich nach § 34 Baugesetzbuch über eine Baumschutzsatzung geschützt oder in einem Bebauungsplan als zu erhalten festgesetzt sind und für deren Fällung keine Ausnahme oder Befreiung erteilt wurde sowie landschaftsbestimmende oder ortsbildprägende Bäume oder Baumgruppen. Zulässig ist das seitliche Einkürzen der Knickgehölze von der äußeren Begrenzung des Knicksaumes ausgehend bis zu einer Höhe von vier Metern und in einem vom Knick abgewandten Neigungswinkel von bis zu 70°. Zulässig ist auch das seitliche Einkürzen der Knickgehölze senkrecht in einer Entfernung von einem Meter vom Knickwallfuß bis zu einer Höhe von vier Metern. Bei ebenerdigen Pflanzungen ist ferner das Einkürzen oder Aufputzen unter Beachtung eines Mindestabstands von einem Meter vom Wurzelhals der am Rand der Gehölzstreifen angepflanzten Gehölze zulässig. Das Einkürzen ist nur in drei- oder mehrjährigem Abstand - frühestens sechs Jahre nach dem letzten totalen Rückschnitt ("Auf den Stock setzen") zulässig. Zulässig ist die fachgerechte Pflege der Knickwallflanken im Zeitraum vom 15. November bis einschließlich 14. März und des Knicksaumes vom 15. Juli bis einschließlich 14. März sowie die Beweidung des Knicksaumes. | "10. Knicks Definition: An aktuellen oder ehemaligen Grenzen landwirtschaftlicher Nutzflächen oder zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft angelegte und mit vorwiegend heimischen Gehölzen, Gras- oder Krautfluren bewachsene Wälle mit oder ohne Überhälter. Knicks sind auch entsprechend Satz 1 angelegte Wälle ohne Gehölze und ein- oder mehrreihige Gehölzstreifen zu ebener Erde. Überhälter sind im Knick stehende Bäume mit einem Stammumfang von mindestens einem Meter gemessen in einem Meter Höhe über dem Erdboden." |
3. Nach Nummer 10 wird folgende Nummer 11 angefügt:
"11. arten- und strukturreiches Dauergrünland
Definition:
An Grasarten oder krautigen Pflanzen reiches, extensiv genutztes sowie strukturreiches Dauergrünland mäßig trockener bis nasser und wechselfeuchter Standorte einschließlich grünlandartiger Brachestadien.
Mindestfläche: 1.000 m2
Zulässige Pflege- und Bewirtschaftungsmaßnahmen:
Den Erfordernissen des Biotopschutzes angepasste Mahd und/oder Beweidung mit gegebenenfalls geringer Festmistdüngung; geringe mechanische Narbenpflege wie Schleppen und Striegeln; Unterhalten und Instandhalten vorhandener Grüppen."
Artikel 8
Inkrafttreten
Das Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Hiervon abweichend tritt Artikel 1 Ziffer 44 am 15. September 2016 in Kraft.
__
1) Ändert Ges. vom 24. Februar 2010, GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 791-10
2) Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 (ABl. L :206 S. 7), zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. März 2013 (ABl. Nr. L 158 S. 193)
3) Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 30. November 2009 (ABl. Nr. L 20 S. 7), geändert durch Richtlinie 2013/17/EU des Rates; vom 13. Mai 2013 (ABl. Nr. L 158 S. 193)
4) Ändert Ges. vom 5. Dezember 2004, GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 790-3
5) Ändert Ges. i.d.F. vom 13. Oktober 1999, GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 792-1
6) Ändert Ges. vom 24. Februar 1971, GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 403-6
7) Ändert LVO vom 23. Mai 2008, GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 791-4-222
8) Ändert LVO vom 1. April 2007, GS Schl.-H II, Gl.Nr. 791-4-219
9) Ändert LVO vom 22. Januar 2009, GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 791-4-230
ID 160984
ENDE |
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